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MySpace-Relaunch mit neuen Funktionen

Nach dem Wechsel an der Spitze soll nun auch Aussehen und Funktionen des Netzwerkes, der seit einiger Zeit an erheblichem Mitgliederschwund krankt, nach und nach verändert werden, wie die Financial Times nun berichtet.

Dabei soll es zukünftig möglich sein, Inhalte über andere Netzwerken hinweg zu teilen. Auch die bisherige Stärke, die Musik, wurde durch mehr Funktionen erweitert. User sollen in Zukunft die Möglichkeit haben, Filme, Musik und andere Inhalte zu kategorisieren und filtern.

Man darf gespannt sein, ob dies helfen wird, alte User wieder zurückzubringen…

Musikbusiness in den Zeiten der Social Media

In der Jugend der meisten Menschen zwischen 30 und 60 spielte Musik eine ebenso wichtige Rolle wie in der heutigen Jugend. Damals saß man gebannt vor dem Radio, wenn die Hitparade neueste Hits präsentierte, sah sich mangels Alternativen immer die ZDF-Hitparade an und verschlang die Bravo und später auch andere Musikjournale wie die Sounds oder den Musik Express.

Für das Musikbusiness bedeutete das, die eigenen Künstler im Radio und in der Hitparade als Neuvorstellungen zu platzieren, um sie einem möglichst großen Publikum vorzustellen. Gleichzeitig wurden die 3-4 Musikmagazine mit Promos bemustert wie auch die Musikredakteure der wichtigsten Magazine wie Brigitte, Stern und Hörzu. Natürlich waren auch damals schon andere Sendungen wie Wetten, dass? beliebte Plattformen, um neue Platten vorzustellen.

Heute gibt es nicht nur 2 Musikmagazine, nicht nur 1 Jugendmagazin, nicht nur 3 wichtige Zeitschriften: Es gibt das Internet. Und dort versammeln sich neben den inzwischen weit über 20 Musikmagazinen und anderen Publikationen auch zahlreiche Blogs, Fanseiten, Fanzines und Portale. Dass diese Flut an neuen Multiplikatoren nicht mehr klassisch mit Tonträgern bemustert werden kann (nicht zuletzt wegen sinkender Verkaufszahlen), liegt dabei auf der Hand. Aber ist dies eigentlich noch nötig?

War man früher auf die Meinung weniger bei der Orientierung im Plattenladen angewiesen, so zählt heute mitunter die Masse. Bei einer negativen Rezension im Magazin des Vertrauens zählte mitunter der Bandname mehr und man kaufte trotzdem das neue Album. Sieht man nun aber bei Amazon 100 schlechte Bewertungen, hört man – natürlich online – vielleicht noch mal kurz rein, springt dann aber nicht sofort derFunke über, kauft man bei seinem Onlinehändler eben eine andere CD.

Durch die Möglichkeiten in modernen Onlineshops wie Empfehlungen („Kunden kauften auch…“), ist es dabei ganz normal, dass sich die Masse der verkauften Tonträger auf mehr Künstler verteilt, man spricht bereits vom Ende des Mainstream (Vgl. hierzu Chris Anderson in seinem Buch „The Long Tail“ Link zum Hanser Verlag). Der Erfolg einer Emiliana Torrini, die, obwohl das Album schon lange veröffentlicht war, mit „Jungle Drum“ einen Nummer Eins Hit bei iTunes hatte und anschließend auch von Branchenriesen wahrgenommen wurde, wäre vor Jahren noch undenkbar gewesen.

Heute aber haben die Rezipienten genug Möglichkeiten, sich selbst ein Bild von der Musik zu machen. Allein schon die Vorhöroption, in nahezu jedem Onlineshop verfügbar, macht den Erwerb von Musik deutlich bequemer – aber durch die inzwischen nahezu unübersichtliche Auswahl an Musik leider auch schwieriger. Gab es früher in jeder Musikrichtung gefühlte 10 wichtige Neuveröffentlichungen, hat sich die Zahl fast verzehnfacht.

Heute haben diese Formate natürlich noch nicht ausgedient, aber enorm an Wichtigkeit verloren. Junge Bands werden auf Plattformen wie MySpace entdeckt. Aber nicht nur, wie es früher auf Talentshows war, von Plattenfirmen, sondern vor allem vom Publikum, wodurch Tourneen von jungen Bands auch ohne Tonträger-Veröffentlichungen zu Siegeszügen werden können.

MySpace bietet Musikfreunden allerlei nützliche Werkzeuge: So kann man als Fan Freund einer Band werden, kann einen Song des Lieblingsinterpreten auf der eigenen Seite abspielen lassen, Musikvideos der Band auf der eigenen Seite integrieren, bekommt als Freund regelmäßige Updates über die Band, die Daten der Auftritte und neu hochgeladene Songs und kann in mehr oder minder direkten Kontakt mit ihnen kommen.

Wie in anderen Bereichen des Marketing wird so auch im Bereich der Musik die ehemals einseitige Kommunikation zum Fan zu einem Austausch. Fans treten durch Kommentare, Mails oder gar per Chat in direkten Kontakt zum Künstler oder dessen Mitarbeiter. Die unüberwindbare Barriere, die einst zwischen Künstler und Fan stand, ist nun weitestgehend aufgeweicht. Man spricht bereits von einer „Demokratisierung der Musik“, sicherlich auch durch die immer leichter zugängig gemachten Produktionsmittel der Musik. In jedem Apple Rechner befindet sich mittlerweilen das Musikprogramm GarageBand, mit dem bereits Kinder erste Erfahrungen als Musikproduzenten machen können.

Somit stellt sich nur noch die Frage: Wenn jeder Musik machen kann und jeder diese durch MySpace und co. bewerben kann, wird es dann in der Zukunft überhaupt noch Musiker geben, die durch ihre Musik leben können? Betrachtet man immer größer werdende Konzertsääle, immer teurere Tickets dazu, und gleichzeitig immer geringere Einnahmen der Tonträgerindustrie, so scheint es, als wäre die Zeit vorbei, in der Künstler vom Plattenverkauf leben können.

Allerdings haben nun britische Forscher herausgefunden, dass die Benutzer illegaler Downloadportale mehr Geld für Musik ausgeben als diejenigen, die nur legal Musik erwerben (Quelle: netzpolitik.org). Scheinbar wird sich vor allem durch diese Downloads ein Überblick verschafft, um dann bewusst die richtige Platte zu erwerben (wobei es natürlich Musikkonsumenten gibt, die nur downloaden, das möchte hier nicht bestritten werden. Aber gab es die nicht auch schon immer? Hatte nicht jeder in den 80ern einen Freund, der nur von seinen Freunden bespielte Cassetten hatte?).

Daher ist es für viele, gerade unbekannte Bands oftmals eine gute Möglichkeit, auf Social Media Portalen einfach und schnell für sich werben zu können und dort mit der Verbreitung ihrer Musik zu beginnen.

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Diesen und weitere Artikel finden Sie auf dem Unternehmensblog von XPECT MEDIA. Die Agentur mit Sitz in Berlin und Kassel konzipiert, gestaltet und realisiert hochwertige Kommunikationslösungen für die digitale Unternehmens- und Marktkommunikation und unterstützt Unternehmen bei der Einführung von Wissensmanagement. Im Unternehmensblog schreiben Fabian Stenzel und andere Mitarbeiter über Themen aus diesen Bereichen.

Bald neue Features auf MySpace

Wie die Internetworld heute berichtet,will MySpace nun zum Mitbewerber Facebook aufschließen, zunächst, indem nun auf der Startseite nicht nur die Aktivitäten der Freunde, sondern auch deren konsumierte Inhalte, also Videos, Musik und kürzlich hinzugefügte Links, angezeigt werden.

Wen erreiche ich da eigentlich?

Auch wenn von vielen „Experten“ die Social Media als Retter der Werbebranche gesehen wird, muss man doch genauer differenzieren, wen man eigentlich erreichen möchte, bevor man sich als Unternehmen in das Abenteuer Social Media wirft. Pingdom.com hat nun 2 interesssante Studien veröffentlicht, mit der spannenden Frage: Wer ist eigentlich wo unterwegs?

Zwar sind die Studien für den amerikanischen Markt zugeschnitten, aber es ergibt sich daraus doch ein erster Eindruck. So sieht man hier, dass mehr Frauen als Männer Social Media nutzen, myspace hat ganze 64% Frauenanteil.

In einer anderen Studie wird das Alter der Nutzer untersucht. Wenig überraschend ist wohl, dass nur 3% über 65 sind. Erstaunlich dagegen, dass die Gruppe der 18-24jährigen deutlich unterrepräsentiert ist,  besonders bei Seiten wie Facebook oder myspace.

Ebenso spannend finde ich die Tatsache, dass 64% der Twitter-User und 61 % der Facebook-Benutzer mindestens 35 Jahre alt sind.

Bleibt nur die Frage offen: Wo und wie erreicht man eigentlich die Jugend?