Die Woche in Social Media (KW 20/2011)

Und wieder besonders kurz: Der Wochenrückblick:

  • Um neue Talente in die Stadt zu bekommen, startet die Stadt Hamburg eine Social Media Kampagne (W&V)
  • Derweilen warnt der Chef der New York Times davor, dass Social Media uns verdumme, was eine Debatte auslöste (Meedia). Erinnert doch irgendwie an ein Buch, dass vor einiger Zeit die gleiche These vertrat, ich hatte es auch vorgestellt, wenn ich nur nicht so viel Social Media nutzen würde, würde mir bestimmt der Name einfallen…verdammt, sie haben recht!
  • Das internationale Business-Network LinkedIn ist an die Börde gegangen und hat mit 45 Dollar je Aktie den Maximalpreis verlangt. Somit wird der XING-Mitbewerber mit 4,3 Milliarden Dollar bewertet – und spielt damit in einer Liga mit Puma oder Fielmann (Handelsblatt). Nachdem die Aktie dann aber auf bis zu 90 Dollar ging, sprechen diverse Experten lt. Meedia bereits von der nächsten Dotcom-Blase.
  • Nach den peinlichen Nachrichten letzte Woche gab es nun scheinbar Geheimtreffen zwischen Facebook und Banken bzgl. des Börsenganges. (Meedia)
  • Lars Hinrichs, Unternehmer und Xing-Gründer sagt: «Facebook wird genauso groß wie Google» (NZZ). Ich sage: «Facebook wird größer!» (socmed.de)
  • Oder doch nicht? Laut FAZ stößt Facebook in einigen Ländern bereits an die Wachstumsgrenzen.
  • Andererseits werden bei Bing (jaja, das gibt es noch!) inzwischen auch Suchergebnisse aus Facebook angezeigt (heise)
  • Aber in der deutschen Top20 der sozialen Netzwerke ist Facebook klarer Platzhirsch (Meedia)
  • Zurück zu XING: Das wird nun umgebaut – böse Stimmen behaupten, nach Facebook-Vorbild.
  • Und da XING automatisch Unternehmensprofile erstellt: Dies muss laut einem Gericht nicht hingenommen werden (Heise).
  • Ein israelisches Paar nannte sein Kind jetzt tatsächlich Like. (W&V)
  • Pril hatte bekanntlich eine Social Media Kampagne gestartet, bei der User ein Flaschendesign entwerfen sollten und dann darüber abstimmen sollten, welches Design davon in den Handel kommen sollte. Womit Pril nicht gerechnet hat: Mit kreativen Usern. Einer davon hatte die „schmeckt lecker nach Hähnchen“-Gestaltung entworfen, die auch prompt auf den ersten Platz gewählt wurde. Nun hat sich Pril den Unmut der Webcommunity zugezogen, als es nachträglich die Bestimmungen geändert hat, um „anstößigem, ethisch oder moralisch nicht vertretbarem Inhalt“ abzuwehren, so die offizielle Begründung vom Hersteller Henkel. (W&V)
  • Ob es die Bahn inzwischen gelernt hat, werden wir bald wissen, als sie vor einiger Zeit die „Cheftickets“ bei Facebook angeboten hatten, entlud sich auf der Aktionsseite erst mal ein – gänzlich unbeantworteter – Shitstorm entäuschter Kunden – bis die Bahn die Seite einfach wieder schloss und somit die Posts löschte, was zu einem noch größeren Aufschrei führte. Nun wollen sie wohl tatsächlich einen Dialog führen, man kann gespannt sein, wann sich nun die Pforten zum ehemaligen öffentlichen Verkehrsmittel wieder schließen. (W&V)
  • Was Unternehmen über Social Media denken, dass sie es noch nicht ernst genug nehmen und zu wenig Geld dafür ausgeben, weiß Meedia.
  • Zum Selberlesen gibt’s ein Interview mit Lukas Dopstadt zum Thema gefälschte Video-Klickzahlen auf YouTube (W&V)
  • Und zum Schluss noch ein guter Tipp der Kulturpessimisten der Zeit: Immer schön Obacht geben, sonst wird man in Social Media ausspioniert und der Ideen beraubt!

Die Woche in Social Media (KW 19/2011)

Auch diese Woche ist die Zeit wieder recht knapp, daher in aller Kürze die News:

Facebook hat laut Meedia über eine PR-Agentur versucht, negative Publicity gegen Google zu streuen, einerseits bei US-Medien, aber auch bei einem Blogger – der die Emailkorrespondenz postwendend veröffentlichte.

Aber das sind nicht die einzigen negativen Nachrichten Facebook betreffend: Die erneute Datenpanne (zählt noch jemand mit?), bei der laut W&V Werbekunden auf zahlreiche eigentlich private Daten und Bilder zugreifen konnten, kratzt am Image, wobei Facebook abwiegelt (Focus) – andererseits glich die Anmeldung bei Facebook für einen Namensvetter des Gründers einem Gang nach Canossa mit mehrfachem Vorlegen von Unterlagen (W&V). Und die FAZ warnt schon davor, dass Facebook eine richtige Bedrohung werde, sobald die Werbemaschinerie erst richtig anlaufe.

Und dann gibt Verbraucherschützerin Ilse Aigner auch noch keine Ruhe und fordert Facebook mal wieder auf, Datenlecks zu schließen, wie das Handelsblatt berichtet. Aber es gibt auch gute Facebook-Nachrichten: So gelangen laut einer Untersuchung immer mehr Leser über Facebook auf Nachrichtenseiten (W&V).

Nach der spektakulären Übernahme von Skype will Microsoft angeblich den Instant Messenger Dienst als Werbefläche vermarkten, berichtet der Spiegel.

Der Springer-Verlag will nun Blogger, die deren Publikationen zitieren, zur Kasse bitten, so geschehen bei Exciting Commerce, wobei die W&V Springer so zitiert, „dass es sich hierbei in einer Vielzahl von Fällen keineswegs ’nur‘ um Zitate im urheberrechtlichen Sinne, sondern um die Übernahme gesamter Texte oder längerer Textpassagen und schützenswerter Kernaussagen handelt.“ – Ich hoffe, dass ich für dieses Zitat nicht auch zahlen muss…

XING hat im ersten Quartal den Gewinn laut W&V verdoppelt. Um 200 Millionen Visits wiederum gingen die Visits der VZ-Netzwerke runter, berichtet Meedia.

Zum Selberlesen:

  • Die Social Media Policies (mit Video) von Tchibo bei Indiskretion Ehrensache.
  • GuttenPlag, VroniPlag und die Arbeitsweise der Plagiatsjäger bei Meedia.
  • Haul-Videos auf YouTube – und wie die Werbewelt diese für sich vereinnahmen will bei W&V.

Die Woche in Social Media (KW 17/2011)

So, nachdem ich letzte Woche einen neuen Job begonnen und noch dazu das Wochenende in Zürich verbracht habe, gibt es nun die News nur als Linksammlung – und das auch erst am Montag Abend. Ich hoffe auf Besserung diese Woche…

  • VZ-Besitzer Holtzbrink hat einen neuen Vorstand und erwägt einen Verkauf der Social Networks (FTD) – oder sollen die nur weiter in Nischen unterteilt werden? (WUV)
  • Bei Facebook werden alte Gruppen gelöscht, wandelt man diese in neue Gruppen um, verliert man die Mitglieder (Internetworld)
  • Social Media Trendmonitor: Jeder dritte empfindet Social Media als „Nervkram“ (Meedia/WUV)
  • Studie: Unternehmen investieren in Social Media (WUV)
  • Tomorrow Focus ist die neue Vermarkter-Nummer-Eins, fühlt sich aber von Facebook bedroht (Meedia)
  • Passend dazu: Bannerwerbung auf Facebook boomt (Internetworld)
  • Was Facebook, Twitter & Co wert sind (Manager Magazin)
  • Dazu: Facebook mit 100 Mrd. Dollar bewertet (WUV)
  • Anläßlich des bevorstehenden Börsenganges will Facebook zweifelnde Anleger überzeugen (SZ)
  • Google und Facebook wollen Skype (Internetworld)
  • Twitter soll das Twitter-App Tweetdeck gekauft haben (Internetworld)
  • Studie: Marken auf Facebook nur mäßig interessant (WUV)
  • Die Bees Awards um die besten Social Media Kampagnen wurden verliehen.
  • Der Social Media Payment Service Flattr will bekannter werden und ändert ein paar Regelungen (Internetworld)
  • Bin Ladens Nachbar twitterte – ohne es zu wissen – dessen Tod (WUV/Gutjahr’s Blog)
  • Merkels Sprecher wiederum twittert Obama als Osama. (Meedia)
  • Das Weddingbook bei Facebook verzeichnet 50.000 Einträge (Meedia)
  • Der iico Congress startet nächste Woche, bis zum 11. Mai gibt es noch Tickets unter www.iico.de

Die Woche in Social Media (KW 16/2011)

Jetzt können Sie sehen, wer diesen Artikel noch alles gelesen hat – kleiner Scherz, aber wer die letzten Tage auf Facebook war, kam nicht umhin, Pinwandeinträge, Chat-Nachrichten und Veranstaltungstipps mit dem Hinweis auf ein Programm zu sehen, das verraten sollte, wer noch auf dessen Profil war. Dumm nur, dass es sich dabei um einen Wurm handelt, der sich rasant verbreitet – allerdings scheinbar recht harmlos sein soll. Meedia vermutet hinter der gr0ßen Verbreitung den Wunsch der User nach genau dieser Funktion, die es bei den VZ-Netzwerken bereits gibt. Andere wiederum unkten, dass niemand, wirklich niemand sehen könne, wer auf einem Profil war – ausser Steve Jobs natürlich. Hier kann man übrigens nachlesen, wie man einen solchen Wurm wieder entfernt.

Die Wau-Holland-Stiftung veröffentlichte nun den Wikileaks-Spendenbericht (Golem). Demnach wurden über 1,3 Millionen Euro gespendet, ausgegeben wurden ca. 400.000 Euro – wovon aber der Anwalt von Assange (wegen der Anklage wegen sexuller Nötigung) nicht bezahlt wurde. Meedia berichtet derweilen darüber, dass die neuesten Veröffentlichungen, die Guantanamo-Akten, wiederum geleaked wurden, sodass nicht nur die Partnerzeitungen, sondern auch andere darüber berichten konnten. Nur der Spiegel hatte das Nachsehen, da die aktuelle Auflage bereits gedruckt war und der Artikel somit nur noch online verwertet werden konnte.

Facebook hat einen neuen Button. Wurden bislang durch den Like-Button alle Freunde informiert bzw. durch das „Share“ Infos auf dem eigenen Profil weitergegeben, kann man nun auch senden. Der Send Button bietet laut FB-Blog die Möglichkeit, einzelnen Kontakten oder auch Gruppen über bestimmte Seiten zu informieren. Die Ersten prophezeihen bereits, dass damit der Teilen-Button abgelöst werden könnte. Gleichzeitig hat sich auch bei den Gruppen einiges getan: So kann man als Administrator nun einstellen, dass Mitglieder erst genehmigt werden müssen. Fotos können nun auch als koplette Sammlung statt einzeln hochgeladen werden.

Diese Woche im Angebot: MySpace. News Corp will sich wohl unbedingt davon trennen und erwägt, ein 100 Millionen Dollar Angebot anzunehmen, wie u.a. Golem berichtet. Zur Erinnerung: Gekauft wurde das Netzwerk 2005 für 580 Millionen.  Aber das ist nicht der einzige Verkauf diese Woche: Auch Delicious, der Social Bookmark Dienst, wurde verkauft, von Yahoo (die es seinerzeit für ca. 30 Millionen gekauft hatten) für ca. 1-2 Millionen an die Youtube-Gründer Chad Hurley und Steve Chen, die es laut Basicthinking in ihr neues Unternehmen Avos überführen wollen. Man darf gespannt sein, was sie damit wieder vorhaben…

Achja, Youtube: Dort plant man derzeit einen Video-On-Demand-Service, bei dem man laut Golem aktuelle Filme streamen kann – natürlich nicht kostenlos. Dies können eine ernste Konkurrenz zu bestehenden Angeboten wie iTunes oder Netflix werden, zumal ein Großteil der Zielgruppe bereits dort ist.

Die Hochzeit des Jahres – und man darf nicht twittern. Ob Fotos verhindert werden sollen, wie die Hälfte der Gäste auf ihre Telefone guckt oder gar die Gäste davon abgehalten werden sollen, unangenehme Wahrheiten über verrutschte Kleider oder Versprecher auszusprechen (bzw. -schreiben) ist nicht klar, laut Meedia wurden aber technische Voraussetzungen getroffen, die ebendas verhindern werden.

Zum selberlesen gibt es diese Woche einen nicht ganz ernst gemeinten Blogeintrag von Thomas Hutter darüber, wie man seine Facebook-Freunde am besten wieder los wird, einen Auszug aus dem Buch „Sie nennen es Leben. Werden wir von der digitalen Generation abgehängt?“ von Spiegel-Online-Redakteurin Hannah Pilarczyk und den Artikel „Wie man bis zu 21% Koversion über Facebook generieren kann“ von Matthias Henrici. Außerdem ein etwas reißerisch aufgemachter, aber doch recht lesenswerter Artikel darüber, wie man Facebook-Einträge so schreibt, dass sie möglichst oft gelesen bzw. beantwortet werden (Yahoo).

Die Woche in Social Media (KW 15/2011)

Vorab ein Veranstaltungshinweis: Der infopark internet congress (iico) 2011 findet vom 17. – 19. Mai mit einigen recht interessanten Vorträgen in Berlin statt, wer sich dort noch anmelden möchte, kann mit dem Rabattcode >> zpm3eh << den Eintrittspreis um 10% reduzieren. Ich werde wohl auch vor Ort sein und darüber berichten.

Facebook startet nun das Facebook-Studio, in dem nach einem Artikel der W&V „Agenturen und Werbungtreibende ihre Kreationen zur Diskussion stellen können“. Das Einloggen bei Facebook wird derweilen erschwert. So muss man lt. Internetworld zukünftig eine zweistufige Authentifizierung durchlaufen, sprich: noch einen Code eingeben. Auch beim eigenen Namen ist Facebook  sehr streng und verklagt gerade Friendfinder, da die das FacebookOfSex gelauncht haben (Quelle: Internetworld).

Ebay startet laut Internetworld in den USA gerade einen Versuch, Like-Buttons auf Angebotsseiten zu integrieren. Dies allerdings noch sehr versteckt in der Kategorie Postkarten. Bei Facebook wiederum ist die Frage der Gründung immer noch nicht geklärt, die Winklevoss-Zwillinge wollen das letzte Urteil nicht hinnehmen und weiter klagen (siehe Heise).  Aber auch bei Twitter gibt es nun Streitigkeiten um die Gründung. Zum einen, so die TAZ, weil Mitgründer Noah Glass aus dem Unternehmen gedrängt wurde, zum anderen, weil Geldgeber sich hinters Licht geführt fühlen. Welche Rechtsstreitigkeiten da noch auf uns zu kommen…

Die Geschichte klingt zu gut, um nicht darüber zu berichten: 2 Fans des ZDF gefällt, der Sender so gut, dass sie anfangen, in dessen Namen zu twittern. Mehrere tausend Follower später läd der Sender läd der Sender die beiden zum Gespräch – nicht um sie abzumahnen, sondern, um ihnen eine Anstellung anzubieten.  So berichtete erst der Gutjahrs Blog und dann der Spiegel darüber – allerdings ist die News längst keine News mehr, wie der Blog off the record aufdeckt. So wurde schon im November im eher unbekannten Blog Adeffect darüber berichtet. Interessant bleibt die Story darüber, wie man mit solchen Fans umgeht, dabei allemal!

Die Kurznachrichten: Wie u.a. die Internetworld berichtet, kooperieren die VZ-Netzwerke mit friendticker, um einen Geolocationdienst anzubieten und wie die anderen Anbieter auch Gutscheine ortgebunden präsentieren zu können. Der US Präsident wiederum hat ein Masseninterview bei Facebook gegeben, bei dem rund 40.000 User Fragen stellen konnten (Manager Magazin) und Sascha Lobo, vielbeschäftigter Blogger, tut dies nun auch für das Fraunhofer Institut (W&V).

Apropos Fraunhofer: Diese untersuchten gerade in einer Studie welche Probleme europäische Polizeibehörden mit sozialen Medien haben. Ein Interview mit Forscher Sebastian Denef gibt es dazu in der TAZ. Eine Umfrage der LSE wiederum belegt, dass Jugendliche zu offen mit ihren Daten umgehen, wie DiePresse.com berichtet. Gerade Jüngere stellen viel zu oft die komplette Adresse und Telefonnummer auf frei zugängige Profile.

Will man Twitter nicht über die Website benutzen, braucht man eine sogenannte third-party-application. Eine solche, namentlich Tweetdeck, will Twitter nun für 50 Millionen Dollar selbst übernehmen, wie die Internetworld berichtet.

Zum Selberlesen gibt es diesmal ein Interview mit Don Dahlmann, Blogger der ersten Stunde, über die Anfänge, die Gegenwart und die Zukunft des Bloggens bei v.i.s.d.p. und einen Spiegel-Artikel über YouTube-Star Keenan Cahill.

Die Woche in Social Media (KW 14/2011)

So, auch diese Woche gibt es den Rückblick bereits am Donnerstag. Langsam frage ich mich, ob ich ds nicht beibehalten sollte.

Bei WordPress.com ist eingebrochen worden. Natürlich „nur“ virtuell, wie Golem berichtet. So haben Unbekannte bei mehreren Servern einen Root-Zugriff erlangt. Der Betreiber rät allen Bloggern, die auf dieser Plattform sind, ihre Passwörter zu ändern. Apropos: Wie Sie sich bei Social Networks vor Phishing schützen, erklärt Meedia.

Selbige berichten auch über den neuen Blog-Aggregator Newshype, der allerdings momentan leider nur mit Einladungscode funktioniert. Die Macher wollen dabei die Lücke, die das Ende von Rivva aufriß, schließen und einen Überblick über die meistdiskutierten Themen der Bloggerszene informieren.

Die Bundeszentrale für politische Bildung wird vom 14. bis 16.04.2011 in einer Konferenz der Frage der Erinnerung in Social Media (und dem Internet im Allgemeinen) nachgehen und stellt die provokante Frage, ob Geschichtsbücher und Gedenkstätten damit ausgedient hätten.

Die Statistiken der Woche: Die Frage, wo Inhalte geteilt werden, klärt eine Studie, über die W&V berichtet. So antworteten 60% der Befragten, dass sie dies bei Facebook tun und noch 30% bei Twitter. Nach der Studie „Soziale Netzwerke in Deutschland“ von Forsa  im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM nutzen sagenhafte 47% der Internetnutzer Deutschlands Facebook . Die VZ-Netzwerke und Stayfriends liegen mit je 27% weit dahinter, das ehemals größte soziale Netzwerk MySpace hat nur noch 7% – und liegt damit sogar hinter XING. Mittlerweile sind 76% der Internetnutzer in sozialen Netzwerken unterwegs, bei den unter 30jährigen sind es gar 96%. Auch sind es mehr Frauen (80%) als Männer (74%) (Quelle: Internetworld)

Die Winklevoss-Zwillinge, die Facebook einmal mehr verklagen wollten, haben verloren und müssen sich nun mit den damals ausgehandelten 65 Millionen Dollar begnügen. Die Armen… (Quelle: Welt). Dahingegen hat laut Spiegel der Holzhändler, der bereits vor einiger Zeit klagen wollte, nun eine renommierte Anwaltskanzlei gefunden, die mit ihm zusammen Facebook auf die Hälfte der Firmenanteile verklagt. Gleichzeitig kursieren nicht nur in der Zeit Gerüchte, dass Facebook nun auch in China Fuß fassen will und Mark Zuckerberg dazu Verhandlungen mit dem Chef der chinesischen Suchmaschine Baidu unternommen haben soll.

Nachdem vor einiger Zeit ein verkleideter Mann einen Social Media Modelwettbewerb gewonnen hat, schickt sich nun eine Pril-Flasche „mit lecker Hähnchengeschmack“ an, dem Beispiel zu folgen. Wie auf der T3N zu lesen, sieht der „Designer“ der Flasche, übrigens ein Werbetexter,  dies aber nicht als Protest gegen Henkel, sondern nur als Spaß an, da er der Meinung ist, dass das Stempeln von Flaschen noch nicht als Crowdsourcing-Aktion gesehen werden sollte.

Die Kurzmeldungen: Wie in einem Artikel auf Meedia zu lesen ist, geht das Marktforschungsinstitut Parks Associates davon aus, dass sich der Markt für Social Games bis 2015 verfünffacht. Laut Heise kam es in dem Vereinigten Arabischen Emiraten zur Verhaftung eines bekannten Bloggers, der immer wieder über Aufstände in anderen arabischen Ländern berichtete. Die NZZ berichtet über eine neue Crowdsourcing-Seite namens Influence Networks, die Verbindungen zwischen Industrie und Politik öffentlich machen will.

Zum selberlesen gibt es diese Woche ein Interview mit Urs Gasser über Cyber-Mobbing bei der Zeit und  – nachdem es immer wieder Hoax auch auf Facebook gibt, einen Artikel über einen solchen bei Meedia.

Die Woche in Social Media (KW 13/2011)

Der größte Feind von Social Media sitzt nicht in den Chefetagen, sondern in China: Wie XING nun im Firmenblog bekannt gab, ist das Netzwerk in China nicht erreichbar, technische Gründe können ausgeschlossen werden. „Deshalb gehen wir davon aus, dass unser Service durch die sogenannte „Great Firewall of China“ geblockt wird.“, so Marc-Sven Kopka.

YouTube plant, neben den Amateurfilmen, die sie groß gemacht haben, nun auch eigene Fernsehkanäle zu etablieren, wie das Wall Street Journal berichtet (auf Deutsch zu lesen u.a. bei Heise). Mehr als 100 Millionen Dollar sollen so im Jahr verwendet werden und die Belegschaft um 30% vergrößert werden, um die angeblich 20 Kanäle mit Content zu befüllen.  Ein kluger Schachzug, bevor Facebook in diesen Bereich vorstößt (was über kurz oder lang sicherlich kommen wird).

Der Tagesspiegel berichtet indes, dass Youtube Video-Talente fördert. Unter dem Titel „Wie werde ich Youtube-Star“ gab es am Mittwoch in Berlin eine Veranstaltung mit ca. 400 Teilnehmern, um das Partnerprogramm zu promoten. Dort bekommen erfolgreiche Videoproduzenten einen Teil der Einnahmen und ihre Videos werden auf der Startseite angekündigt.

Auch Facebook bildet weiter, diesmal die Journalisten. Neben der Seite Journalists on Facebook will das Social Network auch weltweite Workshops durchführen. Auf der Seite gibt es beispielsweise Artikel darüber, wie man Facebook zur Recherche nutzen kann, Videos über Journalisten, die dies bereits tun und Best Practices, z.B. bezüglich Vertrieb. Dummerweise ist Facebook dabei aber eine Daten-Panne passiert (diesmal unabsichtlich). So wurden Namen, Emailadressen und andere Daten registrierter Journalisten auf einer Website veröffentlicht, berichtet Meedia.

Sehr offen zeigt sich Facebook auch im Umgang mit ihrer Serverarchitektur. So hat das Unternehmen nun das Design einer neuen, energieeffizienten und günstigen Servergeneration veröffentlicht, wie Golem berichtet. Wozu, zeigt gleiche Website auch auf: Um Google eins auszuwischen, da diese bislang eine klaren Wettbewerbsvorteil aus ihrer Infrastruktur ziehen konnten. Sollten nun durch Crowdsourcing immer effektivere Server gebaut werden, ist dieser Vorteil dahin.

Dabei hat Google gerade die Bonizahlungen an Erfolge im Bereich Social Media gekoppelt, siehe Business Insider (deutsch bei Golem). Nach Google-Chef Larry Page sollen die Boni zukünftig um 25 Prozent gekürzt werden, wenn Google bei seinen Bemühungen mit sozialen Netzwerken nicht voran kommt.

Bei Twitter werden, ähnlich wie bei Facebook, die Daten zum Geschäftsmodell, berichtet die Zeit. Erste Deals sind demnach bereits getätigt.

Auf der Twitter-Happiness-Map von Alex Davies sieht man, wer (nach ihren Tweets) die glücklichsten Menschen der Welt sind: Die Deutschen. Wer hätte das gedacht… Die TAZ zeigt auf, wie der Algorytmus zur Berechnung der Karte aussieht – und dass deutschland in früheren Studien weit schlechter abschnitt, was die Richtigkeit dieser Studie doch ein wenig hinterfragt.

XING hat einen deutlichen Kursschub zu vermelden. Nach den diese Woche veröffentlichten sehr guten Geschäftszahlen stieg die Aktie auf 45 €, so Meedia, Tendenz: steigend.

Die Kurzzusammenfassung des Kongresses Infect 2011 (nach Meedia): 1. Der Kotrollverlust ist bereits eingetreten und wenn man als Unternehmen nichts unternimmt, heißt dies nicht, dass man die Kontrolle zurückerlangt. 2. Unternehmen können nicht zuhören, die eigene Unsicherheit und fehlende Medienkompetenz hält sie davon ab, sich in SocMed zu engagieren und die Berechnung des ROI wird da weit mehr gefordert als in anderen anerkannten Marketingformen. Und um diesen zu berechnen, benötigt man erst mal Erfolgskriterien(2b). 3. Der User kennt seinen Wert und wird nur Fan, wenn er einen Gegenwert dafür erhält. 4. „…die meisten Nutzer freuen sich ja schon, wenn ein großer Konzern überhaupt auf sie eingeht.“ (André Holz, BP Europa). 5. SEO muss sich Social Media öffnen, da der Bereich inzwischen fast wichtiger als Google ist.

Eine Studie (siehe W&V) bestätigt mal wieder: Nur wenige negative Produktbewertungen reichen aus, um das Kaufverhalten zu beeinflussen. 65% lassen sich dabei von den Verbraucherverbänden wie Stiftung Warentest, 62% von Shopping-Sites und 56% von Preisvergleichsseiten informieren.

Unwichtigste Nachricht der Woche ist wahrscheinlich, dass Lady Gaga in einem Internet-Ranking Platz 1 belegt, da sie nicht nur die meisten Facebook-Freunde, sondern auch noch die meisten Twitter-Follower hat. (Quelle: W&V) Das vierteljährliche Facebook-Ranking der Dax30-Unternehmen sieht Adidas vor Volkswagen und BMW (zu sehen bei wiwo.de).

Zum Selberlesen gibt es diese Woche einen sehr spannenden Artikel bei Freitag über die Unterschiede zwischen dem Verhalten von männlichen und weiblichen Bloggern (und warum männliche soviel öfter wahrgenommen werden), ein englischsprachiger Artikel, ob Social Media Marketing funktioniert bei venturebeat.com sowie einen Spiegel-Artikel über ein neues Berufsfeld: Shopper – die anschließend auf Social Media darüber berichten, was sie gekauft haben und warum.

Die Woche in Social Media (KW 12/2011)

Dass viele Twitter-User inaktiv sind, war ja bekannt. Nun hat Yahoo Research herausgefunden, dass nur 0,05 Prozent der Twitterer für die Hälfte der Inhalte verantwortlich sind, so ein Artikel bei persoenlich.com. Darin wird wieder einmal der Unterschied zwischen dem Kurznachrichtendienst als einseitiger Kommunikationskanal und Social Networks als dialogischer Kanal herausgearbeitet.

Apropos Twitter: Gründer und CEO Evan Williams zieht sich zurück (Vgl. Golem), um sich einem neuen Projekt zu widmen, Gründer und Erfinder Jack Dorsey kommt zurück (siehe Welt oder FTD) und soll sich wieder um die Produktentwicklung kümmern.

Journalisten müssen derzeit um ihre Jobs bangen, zu sehr macht das Internet den Verlagen das Geschäft kaputt. Würde ein Journalist schreiben. Journalisten müssen derzeit um ihre Jobs bangen, zu gut werden Blogs. Würde ein Blogger schreiben. Fakt ist: Journalisten sollten sich dringend mit Social Media auseinandersetzen. Dass dies noch zu wenige tun, zeigt die Fragestunde bei der Pressekonferenz des stellvertretenden Regierungssprechers (aufgezeichnet von Carta bei Vimeo). Wer sich die 15 Minuten äußerst lustige Technikfeindlichkeit und Borniertheit nicht antun will oder kann: Bei Meedia gibt es eine Zusammenfassung in Textform. Und bei der Welt schreibt ein ehemaliger Kriegsberichterstatter über die veränderten Vorzeichen des Kriegsjournalismus und den Einsatz von Social Media in diesen Zeiten. Dabei bekommen die Zeitungen viele Leser inzwischen direkt über die Social Networks, bei der BILD sind dies nach einem Artikel in der FAZ inzwischen ganze 10%. Auch wenn die Kluft noch groß ist, gleichen sich die Zahlen der über Google und derer, die über Facebook zu den Zeitungen kommen, immer mehr an.

Mehrere Medien (u.a. Heise, SZ) sprechen nun davon, dass Facebook – vor allem im Rahmen des geplanten Börsenganges – sehr interessiert sei am früheren Obama-Sprecher Robert Gibbs, wobei es wohl bislang nur erste Gespräche gebe.

Der Like-Button war gestern. Zumindest, wenn es nach Google geht, die nun einen „plus1“-Button erstellt haben, der nicht nur bei Suchergebnissen, sondern ebenso wie bei Facebook auch auf Websites integriert werden kann, wie u.a. der Spiegel berichtet.

Die Manager von Facebook touren gerade durch Europa, um die vielen dort beschäftigten Entwickler zu „besuchen“, also mit ihnen – zum Beispiel in der Berliner Kalkscheune – über die schnelle Beseitigung von Bugs zu sprechen und neue Trends zu fördern, so ein Golem-Artikel.

Dabei schreitet Facebook nun im Bereich Werbung mal wieder voran: Diesmal, so berichtet die TAZ, würde zum vom User eingetippten Inhalt gleich eine Werbung geschaltet. Gibt man also beispielsweise ein, wie gut einem eine DVD gefallen hat, könnte die Amazon-Werbung erschienen.

Die durch die schwere Körperverletzung eines Vermittlers in die Schlagzeilen geratene Website iShareGossip ist nun offiziell nicht jugendfrei. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften, so Golem, setzte die Seite, die dadurch von Filterprogrammen erfasst und nicht mehr so leicht zu finden ist, auf den Index.

Wer Geld investieren will, soll das laut dem drittreichsten Mann der Welt, Warren Buffett, nicht in Social Networks tun, da die meisten davon überbewertet seien, so ein Artikel bei Heise. Ob er dies sagte, um zweitreichster Mensch zu werden, ist allerdings nicht überliefert.

Eine neue Versicherung nutzt nun die Social Networks: Bei Friendsurance werden laut W&V die Freunde bei kleineren Schäden zur Kasse gebeten, dafür sind die Policen niedriger. Ob dies das Problem der hohen Fälle von Versicherungsbetrug eindämmen wird?

Zum Selberlesen: Eine Zusammenfassung von Aufstieg und Fall vom einstmals größten Netzwerk MySpace bei Meedia.

Abschließend: Den Preis für die nervigste Werbeanzeige geht diesen Monat (oder sollte ich gleich Jahr schreiben?) an Google, für die unter anderem bei Meedia geschaltete Anzeige, die schön die Blöcke vor die Schrift schiebt und sich nicht komplett schließen läßt, sondern immer wieder auftaucht. Dass bei solchen Anzeigen immer noch jemand an einen positiven Effekt denkt – verblüffend!

Und hier noch das Video eines recht netten Vortrages über Social Media vom Domino’s-Pizza-Franchise-Nehmer Ramon DeLeon auf der Marketing2Conference in Paris (gefunden bei IndiskretionEhrensache):

Die Woche in Social Media (KW 11/2011)

So, nach dem Ausfall der vorletzten Woche versuche ich nun, wieder in feste Bahnen zu gelangen und allfreitäglich die News zu präsentieren.

Beginnen wir mit Joiz, das Fernsehen mit Web und Social Media verknüpfen will.  Geboten wird laut NZZ-Bericht zunächst 4 Stunden Live-Programm – übrigens in Schwizerdütsch – das stark auf Interaktion per Social Web setzt und die Facebook-Gereation, die eh neben dem Fernsehen ein Laptop auf dem Schoß hat, als Zielgruppe anvisiert. Gestartet wird am 28.3.

Nach einem Urteil des Landgericht Berlin verstößt der Facebook-Like-Button nicht gegen das Wettbewerbsrecht, da ein „Verstoß gegen datenschutzrechtliche Vorschriften (…) nicht zu der erforderlichen „spürbaren Beeinträchtigung“ im gegenseitigen Wettbewerb“ führe. Nicht geklärt wurde die Frage, ob der Button gegen das Datenschutzrecht verstoße, so die Anwaltskanzlei Wilde Beuger Solmecke. Andererseits ist dieser Button laut einer bei W&V aufgezeigten Word-Of-Mouth-Untersuchung gar nicht so wichtig, da nur 31% der Befragten die „Likes“ hilfreich finden, weit wichtiger sind demnach Kundenrezensionen, besonders die mit auch kritischem Inhalt.

Laut einer Meldung des deutschen Presserats wurde die Beschwerde einer Journalistin gegen die exklusive Berichterstattung des Spiegel bzgl. der Wikileaks-Depechen als unbegründet zurückgewiesen, da der Spiegel  „einem Informanten – hier Wikileaks – nicht vorschreiben [kann], dass er sich mit seinem Material an mehrere Redaktionen wenden muss. Dass der Spiegel dieses Angebot – wie auch die anderen Zeitungen im Ausland – angenommen hat, kann man der Zeitschrift nicht vorwerfen.“

Nur auf den ersten Blick nichts mit Social Media zu tun hat die Tatsache, dass Sportartikelhersteller Puma nun eine Umwelt-Gewinn- und Verlustrechung für das Geschäftsjahr 2010 vorlegen wird, wie in der FTD zu lesen ist. Aber diese Art der Offenheit gegenüber den Kunden ist nur eine logische Konsequenz der vielfach geforderten Kommunikation mit den Stakeholdern, die allerdings anfangs zu „sicher viel Kritik“ führen wird, so Verwaltungsvorsitzende Jochen Zeitz. Mittel- und langfristig – so meine Meinung – wird diese Praxis der Nachhaltigkeit aber nicht nur durch ein Imagegewinn belohnt werden.

Kurznachrichten: LinkedIn vermeldet, dass sie nun 100 Millionen Mitglieder haben. Zum Vergleich: XING hat 10,5 Millionen (Quelle: XING). Das Blog facebookmarketing.de wurde vom US-Medienunternehmen WebMediaBrands facebookmarketing.de übernommen, berichtet Netzwertig.

Zum Selberlesen gibt es diese Woche einen sehr unterhaltsamen Artikel in der Berliner Zeitung über den Versuch, per Wikipedia einen neuen alten Namen für die Berliner Karl-Marx-Allee zu etablieren. Geschichtsfälschung mal anders – und der etwas betrübliche Blick darauf, wie der Journalismus heutzutage arbeitet. Auch sehr interessant ist ein Interview mit Dr. Axel Bruns bei politik-digital.de über den Einsatz von Social Media in Kriesenzeiten – am Beispiel von Japan und den Überschwemmungen im australischen Queensland.

Die Woche in Social Media (KW 9 und 10/2011) – Teil 2

So, hier Teil 2 der Neuigkeiten der letzten Wochen:

Erst mal: Happy Birthday Twitter. 5 Jahre alt und laut FTD 7,7 Milliarden Dollar schwer. Hätte mir in dem Alter auch gut zu Gesicht gestanden.

Während Facebook mehr und mehr User einfängt, verlieren die anderen naturgemäß (siehe Meedia-Artikel). Dabei kommt es nun zum „Verfolgerzusammenschluss“: So haben die VZ-Netzwerke nun die Vermarktung für MySpace Deutschland übernommen, nachzulesen bei Meedia. Auch Skype öffnet sich nun für Werbung, so die W&V, wofür nun Kooperationen mit Werbevermarktern geschlossen wurden – während bei gleichem Magazin zu lesen ist, dass Youtube nun die Werbeangebote erweitert hat. Dagegen verärgert die Werbung des Twitter-iPhone-App die Nutzer, da der Werbebalken nicht abzuschalten ist – ebenfalls bei W&V nachzulesen.

„Wer kennt das nicht“ ist wohl etwas übertrieben, jedoch findet man immer wieder Posts von offensichtlich betrunkenen Usern im sozialen Netz. Um davor gefeit zu sein, gibt es nun den Alkoholtest für den Recher, wie die Meedia berichtet. Dummerweise schreibt die Software bei negativem Testergebnis „*** ist zu betrunken um jetzt zu posten“ an die Pinnwand – ob das viel besser ist, sei dahingestellt. Noch dazu funktioniert sie bislang noch nicht mobil – was wohl fast wichtiger wäre.

Thema der Woche war wohl das Astroturfing, also das Verwenden von gefälschten Profilen zur Meinungsmache. Wie das geht, zeigt die Zeit. Dass dies bei der Pro-Guttemberg-Seite auf Facebook aber nicht der Fall war und warum er dieser Meinung ist, schreibt Sascha Lobo. Warum die Leute dann trotzdem nicht auf die Strasse gingen, erklärt wiederum Meedia.

Zum Selberlesen: Bei der FAZ gibt es einen lesenswerten Artikel, dass das Social Web bei den Umstürzen im Nahem Osten und Nordafrika gar keine so herausragende Rolle gespielt haben soll. Und der Kollege des Blogs Off The Record beschreibt Shitstorms als Chance statt als Untergang des Unternehmens.

So, das war es mit dem 2. Teil der Zusammenfassungm am Freitag wird es wieder Neues auf dieser Seite geben…