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Erneutes Datenleck bei SchülerVZ

Wie Netzpolitik.org nun berichtet, gab es ein erneutes Datenleck bei den VZ-Netzwerken. Daten von 1,6 Millionen Nutzern wurden dort mithilfe eines Crawlers gesammelt. In einem Interview verriet Florian Strankowski von der Leuphana-Universität Lüneburg, wie er die Sicherheitslücken entdeckt hat.

Florian Strankowski

Florian Strankowski deckt Sicherheitsleck bei SchülerVZ auf

Pikante Details sind dabei die Tatsachen, dass die VZ-Netzwerke auf 2 (!) Hinweise Strankowskis per Mail nicht reagierte – und dass der TÜV gerade ein Zertifikat ausgegeben hat, das den „Umgang mit den personenbezogenen Daten und deren Sicherheit gegen unbefugte Zugriffe […] untersucht. TÜV SÜD bescheinigte […] auch hier einen hohen Standard“ (Quelle: SchülerVZ) – ebenso wie die Stiftung Warentest, die erst kürzlich in einem Test die VZ-Netzwerke als „die besseren Netze“ bezeichnete.

Natürlich hat SchülerVZ-Sprecher Dirk Hensen die Sammeldaten wieder heruntergespielt: “Ein Nutzer hat für alle SchülerVZ-Mitglieder einsehbare Profilinformationen im eingeloggten Zustand kopiert. Es handelt sich explizit nicht um ein Datenleck.” (Quelle: Textberater.com) Gerade aber bei den Daten von Kindern und Jugendlichen sollte man doch besondere Vorsicht walten lassen – und Sammlungen wie diese ernst nehmen!

Raub! Mich! Aus!

Wie schön es ist, von den Freunden gefunden zu werden, wenn man beispielsweise im Cafe sitzt, mögen die meisten noch nachverfolgen können. Wie dumm es allerdings ist, wenn auch Einbrecher wissen, dass man gerade nicht zu Hause ist, darauf weist seit kurzem die holländische Website pleaserobme hin, indem sie Statusmeldungen von Twitter oder Foursquare veröffentlicht, wie „I’m at Starbucks (1 Tanglin Road, Orchard Parade Hotel, Singapore).“

Der „Dienst“ ist natürlich nicht ernst gemeint, sondern soll vielmehr davor warnen, leichtfertig mit den eigenen Daten umzugehen, da es heutzutage nicht besonders schwer ist, durch Social Media an Adresse, Familienstand – und den Aufenthaltsort zu gelangen. Dies kann natürlich ganz einfach ausgenutzt werden…

Über die vier Opfertypen in Social Media berichtet übrigens die Zeit Online.