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Jenseits des Tellerrandes | SocMed.de – Social Media Blog

Archive for the ‘ Jenseits des Tellerrandes ’ Category

Abteilung Shopping – „Sonderangebote“ bei Karstadt

Immer schön, wenn man im Geschäft eine CD findet, deren Preis enorm reduziert ist. Bei Karstadt in Neukölln gibt es dieser Tage einige große Wühltische, auf denen man CDs und DVDs findet, die um sagenhafte 70% reduziert sind. Komisch nur, dass einige der CDs mit Phantasiepreisen beklebt sind und somit auch mit Rabatt teurer sind, als in manch anderem Laden ohne.

Sieht man mal unter die Etiketten, weiß man auch warum: Scheinbar wurden einige der CDs noch eben mit einem höheren Preis etikettiert, bevor sie auf dem Wühltisch landeten. Wie hier, wo der Preis von 21,99 auf 24,99 erhöht wurde.

Etikettenschwindel bei Karstadt?

Axel E. Fischer, CDU, fordert …

Nachdem der Politiker in einem Interview „Vermummungsverbot im Internet“ und ein Radiergummi für ebendieses gefordert hatte, macht sich, ähnlich wie beim Blumenkübel, die Internetgemeinde nun lustig über die absurden Forderungen.

Hier meine – subjektiv ausgewählte – Top10:

10. Axel E. Fischer, CDU, fordert verstärktes militärisches Engagement in Java

9. Axel E. Fischer, CDU, fordert Endlager für Atom-CPUs

8. Axel E. Fischer, CDU, fordert ständigen Sitz im Windows Security Center

7. Axel E. Fischer, CDU, fordert Sicherheitsabstand auf Datenautobahnen

6. Axel E. Fischer, CDU, fordert Umweltabgabe auf den Datenstrom

5. Axel E. Fischer, CDU, fordert Telefonbuch für IP-Adressen

4. Axel E. Fischer, CDU, fordert Fangquote für Soziale Netze

3. Axel E. Fischer, CDU, fordert Buchpreisbindung für Facebooks

2. Axel E. Fischer, CDU, fordert Wärmeschutzverglasung für Windows

1. Axel E. Fischer, CDU, fordert Deutsch als Programmiersprache

Abteilung Servicewüste (diesmal beim Otto Versand)

Lieber Otto-Kundenservice,

ich habe gestern – nachdem ich bereits auf meine vor mehreren Tagen bestellte Ware gewartet habe – einen Brief von Ihnen bekommen (ein Brief – obwohl ich bei der Bestellung auch meine Emailadresse angegeben habe) mit dem Hinweis, dass Sie, obwohl man dies bei der Bestellung auswählen kann, die Ware nicht per Rechnung zusenden können. Nun fordern Sie mich auf, eine teure 0180-Telefonnummer anzurufen, die mit einigen Kosten verbunden ist, weil IHR SYSTEM den Fehler macht, mir als Neukunden die Bezahlung per Überweisung anzubieten.

Ich als Kaufmann für Matketingkommunikation mit Schwerpunkt Social Media frage mich ja, ob das eine neue Masche Ihrerseits ist, günstige Angebote nachträglich zu verteuern?

Abgesehen davon, dass der Bestellvorgang absurd lange dauert und es immer mehr Unternehmen gibt, bei denen man innerhalb von 1-2 Tagen die bestellte Ware vorliegen hat, abgesehen davon, dass Sie Ihren Kunden scheinbar nicht vertrauen, abgesehen davon, dass Sie einen Brief anstelle einer schnellen Email schicken frage ich ich mich dann doch, ob ich bei einem Unternehmen Kunde sein möchte, dass mich nicht auffordert, meine Kreditkartennummer im Online-Kundencenter einzugeben, sondern telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen,
Fabian Stenzel

8bit Film zum Wochenausklang

Heute gibt’s mal keine Neuigkeiten, sondern einen hübschen Kurzfilm, den ich gerade gefunden habe:

PIXELS by PATRICK JEAN

10 Dinge, die man bei Kunden-Hotlines nicht hören will

Auch wenn das Thema nicht unbedingt in diesen Blog passt, habe ich die Erfahrungen der letzten Telefonate mit meinem alten Telefonanbieter Arcor/Vodafone und dem neuen 1&1 verwertet und präsentiere nun die Top 10 der Dinge, die man als Kunde bei Hotlines nicht hören will:

1. Unsere Leitungen sind alle belegt, bitte probieren Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut.
Auch wenn die Wartezeit unter Umständen immens lang ist, fühlt man sich als Kunde drittklassig, wenn man es noch nicht mal wert ist, in die Warteschleife aufgenommen zu werden und stattdessen mehrmals probieren muss, dort hineinzukommen. Was bei Nobeldiscos schon nervt, ist bei Hotlines bestimmt nicht beliebter

2. Aufgrund erhöhten Anrufaufkommens kann es zu längeren Wartezeiten kommen.
Hat der Kunde es endlich in die Warteschleife geschafft, wird ihm nur lapidar mitgeteilt, dass er warten muss. Wie lange, weiß er nicht. Ob
2 Minuten oder eine Stunde? Wer weiß… Auch wenn Untersuchungen ergaben, dass Anrufer weit lieber warten, wenn sie eine zumindest grobe Ansage bekommen, wie lange eigentlich, wird dieses Tool noch viel zu selten genutzt.

3. Die Wartezeit hat ein Limit, das soeben überschritten wurde. Bitte legen Sie nun auf.
Diese Unverschämtheit habe ich, nachdem ich eine ganze Stunde bei 1&1 in der Warteschleife hing, gehört. Die Leitung wurde getrennt, die Gebühren entstanden natürlich trotzdem. Und sympatischer macht eine solche Ansage die dazugehörige Firma auch nicht.

4.
Nein, das ist kein Druckfehler. Vielmehr ist mir in letzter Zeit oft passiert, dass man nach der Warteschleife oder beim Versuch des Mitarbeiters, einen zu verbinden, plötzlich nichts mehr hört, sprich:
Einfach aufgelegt wurde.

5. Ich habe Sie leider nicht verstanden.
Wenn ein Mensch dies sagt, ist es natürlich vollkommen in Ordnung.
Weniger in Ordnung sind schlecht funktionierende oder schlecht programmierte Abfragecomputer. Wie der bei 1&1, der nur dannzuhört, wenn er selbst nicht „spricht“. Oder der, der nachdem man die Frage, ob man DSL- oder Mobilfunkkunde mit ersterem beantwortet hat, nach der Mobilfunknummer fragte.

6. Ich kann Sie leider nicht verbinden.
Besonders bei einem Telekommunikationsunternehmen gibt es mir zu denken, wenn ich höre, dass man mich nicht verbinden kann. Diese wahrscheinlich erste Funktion, die je jemand für Telefonanlagen erfunden hat, sollte man als Mitarbeiter eines solchen Unternehmens doch beherrschen – auch dann, wenn man aus Versehen bei der technischen Hotline anrief, obwohl man eigentlich die Kundenhotline erreichen wollte.

7. In diese Abteilung kann ich Sie leider nicht verbinden.
Es mag enorm erleichternd sein, wenn man als Mitarbeiter beispielsweise der Kündigungsabteilung nicht ständig von nervenden Kunden bei der Arbeit gestört wird. Aber wenn ein Unternehmen, wie in meinem Fall Arcor/Vodafone 2 Monate (!) für die Bearbeitung einer fristlosen Kündigung benötigen, will man als Kunden doch mal den richtigen Menschen sprechen.

8. Von meinem Platz aus kann ich leider nicht…
Egal, ob es eine Bestätigung per Fax ist, die man benötigt oder eine Information per Email: So schwer kann das doch nicht sein, entweder selbst ein Fax zu senden, oder zumindest den Vorgesetzen darum zu bitten.

9. Kann ich noch was für Sie tun?
Floskeln sind was furchtbares. Noch schlimmer werden sie aber, wenn sie gerade gar nicht passen. Hat man wieder mal erfolglos um etwas gebeten, was von dem Mitarbeiter verwehrt wurde, ist es wie ein Schlag in’s Gesicht, wenn man anschließend gefragt wird: „Kann ich noch was für Sie tun?“

10. Danke für das Gespräch.
Wieder so eine Floskel: Als ich bei meinem letzten „Gespräch“ mit 1&1 mit dem Mitarbeiter dieses Unternehmens rumgestritten hatte, um eine Bestätigung zu bekommen, die ich dringend brauchte und wir nach langem Streit zu einem Ende kamen, sagte er tatsächlich diesen Satz, der die ganze Unfreundlicheit der halben Stunde vorher nur noch verstärkte.