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Berlin Web Week, re:publica, NEXT und iico

Die re:publica geht zu Ende und von Spiegel Online bis zu den üblichen Verdächtigen wie Meedia wird eifrig darüber berichtet, vor allem der Aspekt der „Erwachsenwerdung“ oder der Vereinnahmung der Bloggerkonferenz durch den Mainstream scheint hier von Interesse zu sein – zumal Spiegel Online erstmals als Partner in Erscheinung getreten ist. Gleichzeitig berichtet das Magazin aber von den Welten, die hier aufeinander treffen, wenn beispielsweise Blogger bei der Eröffnungsrede eines Staatssekretärs Bullshitbingo spielen.

Ein bisschen Trash gibt’s auch zu bewundern, der silberne Sellerie für das schlechteste Webvideo wurde vergeben, bei W&V sieht man neben dem Gewinner noch 2 weitere Anwärter.

Als nächstes wird am 8. und 9.5. die in Englisch gehaltene NEXT Berlin ausgetragen, von 23. bis 25. Mai kommt dann der iico (Infopark Internet Congress), der weniger die Blogger als vielmehr die Entscheider ansprechen will. Von dort werde ich berichten, ich bin schon sehr gespannt.

Die Wochen in Social Media (KW 44 – Ende 2012)

Tja, so ist das, wenn man sich selbständig macht: Vor lauter Arbeit kommt man nicht mehr zu den ebenso wichtigen Dingen wie Bloggen. Deswegen lag nun schon länger die unten angefügte News in den Entwürfen und wurde nicht zuende geschrieben.

Daher habe ich nun beschlossen, dieses Jahr nicht mehr zu bloggen, sondern meine Agentur, das Atelier Stenzel, auf den Weg zu bringen und dann im neuen Jahr (hoffentlich) wieder richtig zu starten mit wöchentlichen, regelmäßigen News.

Ihnen allen frohe Feiertage und auf ein Wiedersehen in 2012. Und hier die „letzten“ News des Jahres:

 

Erinnern Sie sich noch an Social Bookmarks? Zu Zeiten, als man Links noch nicht auf Facebook austauschte, dienten diese zur Empfehlung interessanter Websites und eines der größten Portale war Mister Wong. Dieses steht nun zum Verkauf, man hört von sechsstelligen Beträgen (Firmenblog).

Google+ gibt nun auch die Möglichkeit, Unternehmensseiten zu posten (Firmenblog/Meedia), wofür die Muppets werben (W&V). Während u.A. Klaus Eck dringend dazu rät, als Unternehmen allein schon wegen der Auffindbarkeit bei Google eine solche zu starten (natürlich nicht ohne Konzept / W&V) ist Indiskretion Ehrensache skeptischer, allein schon, da es dort keine Pinnwand gibt, wo Kunden einerseits Anfragen drauf schreiben können, andererseits ihre Verbundenheit mit Marke oder Produkt kundtun können, wie die vielen Fotos zufriedener Starbuckskunden auf deren Facebookseite zeigen.

Wer eine solche Unternehmensseite auf Facebook unterhält, ist impressumspflichtig. Dafür bietet Yourfans.de nun eine kostenlose App an, mit der man leicht ein solches Impressum erstellen kann (W&V).

 

Andererseits gibt es bereits erste Kritiker, die sagen, dass auch Google+ dem Untergang geweiht sei, da es zu spät Firmenseiten und Pseudonyme zugelassen hat (Meedia)

Die Aktion Facebook von Anonymous sollte das Portal „zerstören“. Wie sich nun heraus stellte, war dies aber die Einzelaktion eines „verwirrten Sonderlings“. Die Hacker-Gruppe veröffentlichte nun Namen und Wohnort des Initiators und distanzierte sich von der Aktion, da sie gerne auf Facebook kommunizierten (Golem).

Dabei wird Facebook immer mehr von Datenschützern weltweit kritisiert und von Gesetzentwürfen gefährdet (SZ). Zumal Hamburger Datenschützer die Angaben des Unternehmens bzgl. des Einsatzes von Cookies in Frage stellen und ein Tracking dahinter vermuten (SZ). Andere wiederum fordern, dass nicht gegen die vorgegangen werde, die den Facebook-Button in ihre Homepages einbetten, sondern gegen Facebook selber (Die Zeit). Auch das neue europäische Rechenzentrum wird kritisiert, da es auf schwedischem Boden geplant ist, wo nach einem Anti-Terror-Gesetz einer Behörde des Verteidigungsministeriums gestattet ist, den internationalen Internetverkehr ohne gerichtliche Anordnung anzuzapfen (SZ).

Auch der Student, der kürzlich von Facebook nach mehrmaliger Fachfrage alle Daten bekam, die das Unternehmen über ihn gesammelt hat (über 1000 Seiten) ist sicherlich nicht sehr begeistert. Die TAZ hat nun ein Youtube-Video dazu gemacht, was alles über ihn gespeichert ist.

Die Wochen in Social Media (KW 38/39)

Ob MySpace tot ist oder nicht, wird alle halbe Jahr neu verhandelt. Ungefähr ebenso oft wird auch eine Neuausrichtung ausgerufen, diesmal soll der ehemalige Marktführer (wieder) in Richtung Musik gehen und da das werden, was im Businessbereich LinkedIn ist, so Steffen Hopf vom zuständigen Online-Vermarkter Specific Media bei W&V.

Auch die VZ-Netzwerke kämpfen ums Überleben, und das mit einem Relaunch (W&V). Ob das gegen den drohenden Untergang helfen wird, fragt sich sowohl die Gründerszene als auch die TAZ.

Bei Twitter wurde nun zu einer Wall-Street-Demonstration von Kapitalismuskritikern und den Netzaktivisten Anonymous aufgerufen, zu der Tausende kamen (Meedia).

XING wiederum bietet nun neue mobile Werbeformen an, mit Sixt und HRS sind schon 2 große Partner gefunden (W&V)

Google+ erreicht nach einer neuen Studie bereits 1,5% der deutschen Internetuser, zum Vergleich: Facebook überschreitet erstmals die 50%-Hürde. (Meedia)

Diese warten nun mit einer Reihe Veränderungen auf: Größte Neuerung dürfte dabei die Timeline sein, die das Leben der User noch transparenter darstellt und das auf einer Zeitachse. (Firmenblog, Netzwertig, Zeit). Auch Shopping und Multimedia ist nun Thema: Wie W&V berichtet, gehört ein Musikstream in Zusammenarbeit mit Spotify und Rhapsody sowie ein TV-Stram zum neuen Angbot. Laut Focus werden demnächst neue Buttons eingeführt, und zwar ein „Will ich haben“, „Gelesen“, „Gehört“ und „Gesehen“. Natürlich gibt es wie üblich auch da wieder Kritik seitens der Datenschützer (Focus) – und wieder klingt diese, als hätten Datenschutzbeauftragte weder Macht noch Möglichkeiten zur Kontrolle.

Außerdem verschenkt der Markführer gerade Anzeigen in den USA, um dem Mittelstand den Mund wässrig zu machen (W&V).

Die Änderungen der Woche auf Google+: Der Videochat funktioniert nun auch auf Smartphones, damit können nun auch Videos aufgezeichnet werden, man kann gemeinsam an Dokumenten arbeiten und die Suchfunktion wurde weiterentwickelt (Meedia, Googleblog). Die wichtigste Neuerung aber: Google+ ist jetzt auch ohne Einladung offen, nun kann man sich einfach so anmelden. (BasicThinking)

Zu den Wirtschaftsnews: Facebook schafft einer Studie zufolge 182.000 neue Jobs (Meedia), Gründer Mark Zuckerberg ist reicher als die Google-Gründer (W&V)

Laut einer Studie haben nur 16% der intensiven Nutzer von Social Media die Bereitschaft, sich mit Markenbotschaften zu befassen (Meedia).

Gleich 2 spannende Artikel finden sich diese Woche in der Zeit: Zum einen hat ein Student getestet, welche Daten er bei Facebook hinterlassen hat – und wie er an die Daten kommt, was nicht so einfach war (Zeit), zum anderen wird der Konkurrenzkampf zwischen Facebook und Google+ hier schön zusammengefasst. Ebenfalls gut zu lesen ist der Artikel bei Blogwerk über die 7 größten Vorbehalte gegenüber sozialen Netzwerken – wobei leider das Thema Datenschutz ausgelassen wird, einer der Vorbehalte, der mir häufig begegnet.

Zum Deppen machte sich letzte Woche der CDU-Politiker Siegfried Kauder, der erst gefordert hat, dass Nutzer, die mehrmals Urheberrechtsverletzungen im Internet begehen, der Zugang zu selbigem gesperrt werden solle – um daraufhin dabei ertappt zu werden, wie er mehrfach Bilder verwendete, deren Rechte er nicht besitzt. Die Erklärungen, die er danach heraus gab, zeugen allerdings davon, dass er keine Ahnung von dem hat, was er politisch fordert. (Netzpolitik, Meedia)

Die Wochen in Social Media (bis KW 37)

So, Sommerpause vorbei, weiter geht’s mit den diesmal etwas lückenhaften Neuigkeiten rund um das Thema Social Media.

Meedia berichtet, dass das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein nach rechtlichen und technischen Untersuchungen festgestellt hat, dass der Like-Button illegal ist und fordern daher die Betreiber von Websites auf, die Facebookseiten und die Like-Butons zu löschen – andernfalls drohe eine Strafe von bis zu 50.000 €.

Andererseits vielleicht ja auch egal – da laut mehreren Studien feststeht, dass die Nutzung von Facebook abnimmt. (Meedia)

Vielleicht ja auch deswegen, weil Facebook eine Priorisierung der Freundeslisten vornimmt und somit nur die Neuigkeiten angezeigt werden, von denen der Filter denkt, dass sie interessant für den Nutzer seien (W&V)

Dann lieber zum neuen Google+? Nicht so einfach, da Facebook scheinbar Einladungen filtert und auch Statusmeldungen mit dem bösen G-Wort verbrigt (Meedia)

Wobei man als Unternehmen eh noch keine Möglichkeit hat, eine Firmenseite auf Google+ zu erstellen. Zwar kann man das umgehen, jedoch wurden schon mehrfach entsprechende Seiten gelöscht (W&V, Eigenrecherche) Auch der Klarnamen-Zwang stößt nicht nur bei Bloggern (Netzpolitik.org) auf Kritik, auch Politiker fordern ein Recht auf Pseudonyme (SZ). Vielleicht sollte man diesen mal mitteilen, dass man als Politiker die Möglichkeit hat, sowas gesetzlich zu ändern?

Auch Frau Aigner  scheint sich ihrer Macht nicht bewusst zu sein, wenn sie die anderen Minister in einem Brief darum bittet, auf Facebook-Fanpages und die Einbindung des „Gefällt mir“-Buttons zu verzichten (Meedia). Andererseits weiss zumindest Facebook um die Macht der Politik und hat nun eine Lobbyistin nach Brüssel geschickt (SZ).

Andererseits hat ein Forscher nun heraus gefunden, warum sich Menschen auf Facebook & Co. komplett entblößen: „Es geht dabei weniger um rational bestimmte Kommunikationsabsicht, sondern um gefühlsmäßige Selbstversicherung“, so Berger laut Welt. Wobei bereits jede 4. Firma Social Networks sperrt (Meedia)

Aber der Wettstreit zwischen Google+ und Facebook bringt zumindest eins: Dass sich beide richtig Mühe geben. Laut W&V lernt Google+ von Facebook und wird noch sozialer. Facebook wiederum nimmt sich die Datenschutzregelungen des Mitbewerbers zum Vorbild und macht die eigenen (wie lange gefordert) einfacher und transparenter (Meedia). Auch bei Feiereinstellungen wurde nachgebessert, um ungewollte Facebook-Parties zu verhindern (Tagesspiegel). Auch der Nachrichtenstrom soll nun individuell eingestellt werden können (W&V).

Wobei der große Aufschwung von Google+ schon wieder vorbei zu sein scheint, da die Anzahl der Einträge rapide sinkt – laut dem Blog 89n.com sogar um alamierende 41% (Stern).

Facebook kauft jedoch noch die ein oder andere Firma, zuletzt u.a. App-Spezialisten Snaptu (W&V). Und laut Meedia soll noch im September der neue Facebook-Musikdienst starten. Andere Firmen wiederum hätte Zuckerberg besser kaufen sollen, wie zum Beispiel Wonderful Pistachios, die nun mit den Winckelvoss-Brüdern werben. Diese geben in dem Werbespot einen Seitenhieb auf den Facebook-Chef: „Good idea! – Think someone will steal it?“ (W&V)

Und wer keine Lust hat, sein Haustier bei Facebook oder Google+ anzumelden, kann dies nun bei einem eigenen Tier-Social-Network namens „My Social Petwork“ tun (Tagesspiegel).

Am 5. November ist übrigens Weltuntergang – zumindest für Facebook-Süchtige, denn die Hackergruppe Anonymous will zu diesem Stichtag das Social Network zerstören (FTD). Auch der Chaos Computer Club bekräftigt, dass Facebook die Surfer ausspähe (Focus).

Vielleicht wollen sie ja deswegen den Börsengang hinausziehen – oder liegt es doch am durch die Schuldenkriese unruhigen Finanzmarkt? (Morgenpost)

LinkedIn, weltweit zwar die Nummer 1 im Bereich Business-Network, aber in Deutschland noch abgeschlagen, eröffnet ein Büro in Deutschland, um diesen Zustand zu ändern. Die Zweigstelle in München wird zunächst mit 6 Mitarbeitern besetzt. (W&V)

Auch Twitter will es wissen und verstärkt nun die Werbeaktivität (W&V).

Zu den Studien, Artikeln und Leitfäden: Social Media ist bei der Kaufentscheidung bislang noch wenig ausschlaggebend (W3B Report bzw Kurzüberblick bei W&V). Der BVDM gibt den Leitfaden für Social Media Monitoring heraus. Ein spannender Artikel über Crowdsourcing im Autodesign beim Handelsblatt.

Die Woche in Social Media (KW 23/2011)

Facebook hat mal wieder viel Spaß: Facebook installiert Gesichtserkennung (Golem). Datenschützer monieren Gesichtserkennung (Heise). Der ein oder andere erkennt das Potential dieses Tools (IndiskretionEhrensache)Facebook gesteht Kommunikationsfehler bei Gesichtserkennung ein (W&V). Weiter geht es wahrscheinlich wie immer damit, dass jemand, der scheinbar nicht die Macht besitzt, etwas zu ändern (also Verbraucherschutzministerin Aigner) fordert (jawohl, fordert), es möge sich etwas ändern. Einige Zeit später, auf Druck der Öffentlichkeit (nicht der Politik), wird dann Zuckerberg verkünden, dass man die Änderung modifiziert hat, was die Datenschützer besänftigen wird. Oder so ähnlich…

Gleichzeitig hat nun auch die Polizei Facebook für sich entdeckt und vergleicht die Userfotos mit den Blitzerbildern, wenn sich der Halter nicht dazu bekennt (Meedia).

Wie kommt man eigentlich zu Facebook-Freunden – ist eine der Fragen, die den Werber beschäftigt. Anders herum gibt es nun eine Plattform, wo man Centbeträge bekommt, wenn man als User Fan wird, aktuell gerade bei Nokia oder Alster Radio (W&V). Wer aber wissen will, was die Untreschiede um Verhalten von Fans zu Nichtfans sind: Bei Facebookbiz steht’s. Kurz gesagt: Fans sind hardcore Facebook User.

Nach der peinlichen Ticket-Aktion auf Facebook hat die Bahn scheinbar den Wert von Social Media entdeckt. So starten sie nun einen Twitter-Service-Kanal, der vorerst von 6 bis 20 Uhr besetzt sein soll (Basic Thinking). Der stellvertretende Bahnsprecher Andreas Fuhrmann verkündet beim W&V-Interview, dass dies keine kurz angelegt Kampagne, sondern eine dauerhafte Kommunikationsform sein soll. Natürlich macht sich „das Web“ lustig über darüber mit Sprüchen wie „Sänk ju for following @DB_Bahn“ oder der Vermutung über den ersten Tweet: „Die Eröffnung des Twitterkanals von @db_bahn verspätet sich leider um 15 Miunten. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ (Meedia).

Ein amerikanischer Abgeordneter hat sich nun in’s politische Abseits getwittert, in dem er nicht einer Studentin, sondern öffentlich Bilder geschickt hat, die nicht eben in die Öffentlichkeit gehören (Meedia).

Laut einer Studie verliert klassische Werbung an Einfluss auf die Kaufentscheidung (W&V). Forscher wiederum haben herausgefunden, dass die Social Media Benutzung am Arbeitsplatz nicht nur ein Zeitfresser ist, sondern auch nützen kann (FAZ)

Auch wenn es nur am Rande mit Social Media zu tun hat: Kino.to wurde geschlossen, der beste Kommentar dazu: Razzia bei kino.to zwingt Millionen User, zwei Minuten nach neuer Streaming-Plattform zu suchen (der Postillion).

Zum selberlesen: Ein Artikel der Zeit darüber, wie Forscher Facebook für soziologische Studien nutzen, die größten Social Media Pannen auf Meedia und ein Artikel der NZZ über durch personalisierte Werbung verursachtes Stalking.

„Sänk ju for following @DB_Bahn“

Die Woche in Social Media (KW 20/2011)

Und wieder besonders kurz: Der Wochenrückblick:

  • Um neue Talente in die Stadt zu bekommen, startet die Stadt Hamburg eine Social Media Kampagne (W&V)
  • Derweilen warnt der Chef der New York Times davor, dass Social Media uns verdumme, was eine Debatte auslöste (Meedia). Erinnert doch irgendwie an ein Buch, dass vor einiger Zeit die gleiche These vertrat, ich hatte es auch vorgestellt, wenn ich nur nicht so viel Social Media nutzen würde, würde mir bestimmt der Name einfallen…verdammt, sie haben recht!
  • Das internationale Business-Network LinkedIn ist an die Börde gegangen und hat mit 45 Dollar je Aktie den Maximalpreis verlangt. Somit wird der XING-Mitbewerber mit 4,3 Milliarden Dollar bewertet – und spielt damit in einer Liga mit Puma oder Fielmann (Handelsblatt). Nachdem die Aktie dann aber auf bis zu 90 Dollar ging, sprechen diverse Experten lt. Meedia bereits von der nächsten Dotcom-Blase.
  • Nach den peinlichen Nachrichten letzte Woche gab es nun scheinbar Geheimtreffen zwischen Facebook und Banken bzgl. des Börsenganges. (Meedia)
  • Lars Hinrichs, Unternehmer und Xing-Gründer sagt: «Facebook wird genauso groß wie Google» (NZZ). Ich sage: «Facebook wird größer!» (socmed.de)
  • Oder doch nicht? Laut FAZ stößt Facebook in einigen Ländern bereits an die Wachstumsgrenzen.
  • Andererseits werden bei Bing (jaja, das gibt es noch!) inzwischen auch Suchergebnisse aus Facebook angezeigt (heise)
  • Aber in der deutschen Top20 der sozialen Netzwerke ist Facebook klarer Platzhirsch (Meedia)
  • Zurück zu XING: Das wird nun umgebaut – böse Stimmen behaupten, nach Facebook-Vorbild.
  • Und da XING automatisch Unternehmensprofile erstellt: Dies muss laut einem Gericht nicht hingenommen werden (Heise).
  • Ein israelisches Paar nannte sein Kind jetzt tatsächlich Like. (W&V)
  • Pril hatte bekanntlich eine Social Media Kampagne gestartet, bei der User ein Flaschendesign entwerfen sollten und dann darüber abstimmen sollten, welches Design davon in den Handel kommen sollte. Womit Pril nicht gerechnet hat: Mit kreativen Usern. Einer davon hatte die „schmeckt lecker nach Hähnchen“-Gestaltung entworfen, die auch prompt auf den ersten Platz gewählt wurde. Nun hat sich Pril den Unmut der Webcommunity zugezogen, als es nachträglich die Bestimmungen geändert hat, um „anstößigem, ethisch oder moralisch nicht vertretbarem Inhalt“ abzuwehren, so die offizielle Begründung vom Hersteller Henkel. (W&V)
  • Ob es die Bahn inzwischen gelernt hat, werden wir bald wissen, als sie vor einiger Zeit die „Cheftickets“ bei Facebook angeboten hatten, entlud sich auf der Aktionsseite erst mal ein – gänzlich unbeantworteter – Shitstorm entäuschter Kunden – bis die Bahn die Seite einfach wieder schloss und somit die Posts löschte, was zu einem noch größeren Aufschrei führte. Nun wollen sie wohl tatsächlich einen Dialog führen, man kann gespannt sein, wann sich nun die Pforten zum ehemaligen öffentlichen Verkehrsmittel wieder schließen. (W&V)
  • Was Unternehmen über Social Media denken, dass sie es noch nicht ernst genug nehmen und zu wenig Geld dafür ausgeben, weiß Meedia.
  • Zum Selberlesen gibt’s ein Interview mit Lukas Dopstadt zum Thema gefälschte Video-Klickzahlen auf YouTube (W&V)
  • Und zum Schluss noch ein guter Tipp der Kulturpessimisten der Zeit: Immer schön Obacht geben, sonst wird man in Social Media ausspioniert und der Ideen beraubt!

Die Woche in Social Media (KW 9/2011)

Ein paar Themen werden hier ja wöchentlich behandelt, zum einen die Finanzen, dazu kommen wir später, und zum anderen der Datenschutz. Bei Facebook weden die Bestimmungen diesbezüglich gerade überarbeitet – allerdings nicht inhaltlich, sondern gestalterisch. So soll laut FB-Blog vor allem an der Übersichtlichkeit und an einer leichter verständlichen Sprache gearbeitet worden sein. Einen Vorher-Nachher-Vergleich findet man hier.

Während in Tunesien die Jasmin-Revolution vor allem im Netz verbreitet wurde, stiegen dort auch die Zahlen der Facebook- und Twitternutzer, wie Golem darlegt. Nun soll eine E-Revolution folgen, „um E-Commerce zu fördern und IT-Investoren ins Land zu locken“.

Wie man aus 140 Zeichen 140 Sekunden macht oder was eigentlich hinter den Tweets steckt? 140 Sekunden, eine Net-Serie, beschäftigt sich damit und bringt in kleinen, gut gemachten Specials Hintergründe  über Tweets, die übrigens auch von Interessierten eingereicht werden können.

Nach einer bei der WUV besprochenen Studie wird die Frauenquote im Social Web auch diskutiert, die Postings dazu sind aber eher neutral (72%) als positiv (ca. 24%) oder negativ (4%).

So, hier die Finanzen: Facebook wird laut reuters inzwischen mit 65 Mrd. USD bewertet. Finanzinvestor General Atlantic will wohl einen 0,1%igen Anteil kaufen, was zudieser Bewertung führte. Währenddessen geisterte ein Gerücht durchs Netz, dass ein arabischer Scheich Facebook für 150 Mrd. USD kaufen wolle, um die Unruhen im Keim zu ersticken, nachzulesen unter anderem im schweizerischen Bund.

Wer von Wikileaks nicht genug kriegen kann, wird demnächst auch einen Film von Spielberg zu sehen bekommen. Dessen Studio hat sich nämlich sowohl die Filmrechte an Assanges als auch an Domscheid-Bergs Buch gesichert, verkündet die W&V.

Tja, und auch das Thema Guttenberg nimmt kein Ende, zumindest nicht im Social Web. Nach dem großen Erfolg der Gruppe „Wir wollen Guttenberg zurück“ melden sich laut Meedia nun auch andere – allerdings wahrscheinlich weniger ernst gemeinte Gruppen zu Wort wie „Wir wollen Otto von Bismark zurück“ oder „Wir wollen Gutenberg zurück“. Bekommen wird wohl keine der Gruppen, wonach ihr verlangt…

Was zum Schmunzeln zum Schluss: Auf einem Dachboden wurde laut Kojote-Magazin nun der Vorläufer zu Wilipedia entdeckt. Spaßiger Artikel…

Das war es auch schon für diese Woche, am kommenden Freitag gibt es den nächsten Wochenrückblick.

Die Woche in Social Media (KW 8/2011)

Wer auf Youropenbook.org einen Suchbegriff eingibt, sieht, was dazu bei Facebook öffentlich gepostet wurde. Diese Seite wurde von amerkanischen Kritikern entwickelt, die den Datenschutz dort bemängeln. Wie der Focus nun berichtet, ist es allerdings nicht möglich, diese Seite auf Facebook zu empfehlen, nicht mal als Mail, da dabei eine Art Zensur greife. Als ich es am Donnerstag Nachmittag ausprobierte, funktionierte es allerdings.

Ebenso neu zu sein scheint Socialnetworksecurity.org, die , so die Selbstbeschreibung, gegründet wurde, „um Sicherheitslücken auf Social Networking Plattformen aufzuzeigen“. Sehr sinnvoll sind neben dem direkten Aufzeigen der Lücken auch die Tipps für die Benutzer, die man Neulingen (z.B. Jugendlichen) – aber nciht nur diesen – sehr ans Herz legen kann.

Nachdem das Guttenberg-Plagiats-Wiki so erfolgreich war (wie berichtet), startet das Plagipedi Wiki nun, um weitere Dokortarbeiten bekannter Politiker zu durchleuchten. Ich persönlich wäre ja mehr an der Durchleuchtung der Magisterarbeit Guttenbergs sehr interessiert.

XING hat nun einen Ticketservice integriert. Da laut W&V im Jahr 2010 über 180000 Veranstaltungen über XING organisiert wurden, macht dies sicherlich Sinn – vor allem für die Einnahmen XINGs.

Findet man solche Artikel wie jetzt in der Zeit, schaut man erst mal, von wann die sind, denn: Den Inhalt gibt es gewissermaßen quartalsweise neu: Facebook hat mal wieder die Nutzungsbedingungen geändert und wieder schlagen Datenschützer Alarm. Diesmal geht es um die zunächst in Deutschland nicht (nun aber doch) aktivierte Funktion, die personalisierte Werbung zulassen soll. Diese kann man, wie im Artikel beschrieben, durch zweidrei Klicks deaktivieren, zunächst ist diese aber aktiv – allerdings nicht bei allen Nutzern, sondern erst mal nur bei einer Auswahl. Ob dadurch verhindert werden soll, dass sich diese Info schnell verbreitet und gleich alle Nutzer dies ausschalten?

Soeben erschienen ist übrigens ein BVDM-Leitfaden mit erfolgreichen Social Media Beispielen aus der Praxis. Ich werde versuchen, ein Rezensionsexemplar zu bekommen und demnächst darüber zu berichten.

Kommen wir zu den Finanzen:  Der chinesische Facebook-Klon Renren.com will an die Börse, und das an der Wallstreet und vermutlich vor allen anderen Social Media Unternehmen, wie Meedia berichtet. Die Gleiche Quelle zeigt auch auf, dass Zynga mit den Facebook-Spielen Farmville und Mafia Wars weit profitabler als Facebook arbeitet und Gewinne von 47% einstreichen kann.

Zum Leberlesen gibt es diesmal einen Artikel darüber, wie man einen Social Media Hype faken kann, zu finden bei Meedia und der Artikel in der t3n (nachzulesen im talkabout-Blog) über die Professionalisierung des Social Media Marketing.

Und das war es auch schon wieder mit den Neuigkeiten der Woche.  Bis nächsten Freitag.

Die Woche in Social Media (KW 7/2011)

Es ist ja nicht neu, dass der ein oder andere Politiker Dreck am Stecken hat. Neu ist hingegen, wie dies aufgeklärt wird. Gab es, wie jetzt im Bespiel des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg,  früher einen Zeitungsartikel, anschließend vielleicht noch ein/zwei aufklärende Leserbriefe, macht sich nun das große Kollektiv daran, abgeschriebene Stellen zu sammeln und diese in einem Wiki zu sammeln. Derweilen bewirbt die ebenfalls „bestohlene“ NZZ ihre Abos mit dem Slogan „Summa cum laude“. Was der PR-Berater Klaus Eck Guttenberg empfehlen würde, kann man bei der W&V nachlesen: Zum Beispiel auf der Facebook-Seite, auf der sich gerade ein Shitstorm entläd, mal Stellung zu nehmen – was er inzwischen tatsächlich getan hat (wenn auch nicht sehr aufschlussreich). Neben den zahlreichen #guttenberg-Tweets bei Twitter fand ich ebenfalls die bei Ebay versteigerte Guttenberg-Tastatur sehr lustig – aber das nur am Rande.

Damit man zukünftig nicht mehr jede Website mit einem Like-Button ausrüsten muss (bzw. diesen u.U. vermißt), wird es für das im März erscheinende neue Firefox einen integrierbaren Button geben, genannt F1.

Laut Paidcontent.org wird die Social Search bei Google deutlich erweitert. So wurden zwar die Ergebnisse von befreundeten Bloggern oder Twitterern schon seit 2009 mit angegeben, nun werden diese aber in die Suchergebnisse mit eingebaut. Das ganze funktioniert natürlich nur, wenn man bei Google angemeldet ist und seinen Account mit dem Twitter- Facebook- und anderen Accounts verbunden hat.

Auch im Jahr 2011 glauben immer noch 2/3 der Manager, dass Social Media zu viel Zeit verbraucht und verbannen dies aus den Büros, wie die FAZ berichtet. Nach einer Umfrage der Nationalen Initiative für Informations- und Internetsicherheit unter Fach- und Führungskräften der IT-Branche sorgen sich dabei 26% um die Sicherheit, während 40% die private Nutzung fürchten.

Foursquare wird nun Website & Service in „deutscher, französischer, italienischer, spanischer und japanischer Sprache“ anbieten, um so neue Märkte effizienter zu erschließen, wie die FAZ berichtet und zitiert den Foursquare-Gründer Dennis Crowley: „Um als soziales Netzwerk in Deutschland Fuß zu fassen, muss man in deutscher Sprache präsent sein. Und alles, was wir von Facebook oder Twitter sehen, führt ein Angebot in der lokalen Sprache zu einem Anstieg der Anmeldungen.“ Ich bin gespannt, ob dies den noch zögerlichen Deutschen das „Einchecken“ schmackhafter machen wird.

Twitter arbeitet nun profitabel, wie Meedia berichtet. So spricht CEO Dick Costolo auf dem World Mobile Congress von einem Umsatz von 100 Mio Dollar in 2011, der durch „Promoted Tweets“ erreicht werden soll und betont, dass das Unternehmen nicht zum Verlauf stünde.

Facebook wartet wiederum mit einer neuen Vice-President of Global Sales auf: Carolyn Everson, vor einem halben Jahr erst von MTV zu Microsoft gewechselt, wird nun diesen Posten einnehmen, verkündet die W&V.

Die Beantwortung der Frage, welches die beliebteste Marke auf Facebook (in Deutschland) ist, bietet eine Überraschung: Nicht Coca Cola, die international die Socialbakers.com-Charts anführen, sind hier top, sondern der Kinderriegel, gefolgt von Starbucks, Nike, Lufthansa und Otto.

Nachdem die Musikbranche brach liegt und es für junge Bands immer schwieriger wird, die Produktionskosten neuer Tonträger auf klassischem Weg zu erhalten, machen sich nun 2 Berliner Bands auf, durch Crowdfunding zu neuen CDs zu kommen. Wie das mit dem Portal SellaBand
bei Mittekill und Pitchtuner – so die Namen der Bands – geht, beschreibt das ehemalige Musikmagazin intro.

Zum Selberlesen: Ein Portrait des größten Social-Game-Herstellers Zynga, bekannt geworden vor allem durch FarmVille und Mafia Wars, findet sich bei Meedia.

Die Woche in Social Media (KW 6/2011)

Der Wochenrückblick erscheint diesmal leider erst am Montag, war am Freitag kurzfristig verhindert…

Geolocation everywhere, nach Facebook hat nun auch Google nachgezogen, wie die Welt berichtet: Somit kann man sich nun auch in Latitude an Orten einloggen, statt wie bisher nur als Punkt auf der Landkarte zu sehen zu sein – allerdings nur, wenn man ein Smartphone mit Android-Betriebssystem besitzt.

Tja, Social Media ist ja für viel gut, für manches aber auch scheinbar nicht: So hat laut Meedia der Vater eines vermissten Kindes bei Facebook eine Vermißtenanzeige gepostet, und wurde nun überschüttet mit Kommentaren. Viele davon waren Beistandsbekundungen, manche Beleidigungen, da die User das für einen schlechten Scherz hielten, aber auch die zuständige Polizeidienststelle wurde überhäuft mit Hinweisen – und dummerweise auch Anfragen, was die Arbeit der Polizei erheblich behindert.

Thema der Woche war wohl die unterdurchschnittliche Mitarbeit von Frauen auf Seiten wie Wikipedia und warum diese sich dort wie auch in Diskussionen weniger (und weniger vehement) einbringen – einen guten Überblick liefert die Zeit.

Laut einer Studie nimmt der Emailverkehr – besonders unter Jugendlichen – stark ab. Wie die Internetworld berichtet, zeigt dich der Trend am stärksten bei den 12-17jährigen, wo der Einbruch satte 59% beträgt – natürlich zugunsten der Kommunikation über soziale Netzwerke.

Die Kurznews: Twittpic, der Twitter-Bilderdienst, erweitert nun sein Angebot auf Videos, wie der Blog TechCrunch berichtet. Last fm geht laut einem Golem-Artikel den MTV-Weg und will künftig Geld für die Leistungen – außer, wenn man das Musikportal im Webbrowser benutzt. Openleaks, das neue Projekt des ehemaligen Wikileaks-Sprechers Daniel Domscheit-Berg, will nicht selber leaken, sondern eher als technischer Dienstleister fungieren (Quelle: Meedia)

Ein kleiner Hinweis: Da der facebook-Button rechtlich zumindest grenzwertig ist und es bereits zu einigen Abmahnungen deswegen kam, wird empfohlen, auf die Verwendung im Impressum hinzuweisen. Wie man dies tun kann, schreibt u.a. der Händlerbund.

Zum Selberlesen gibt es diesmal einen Artikel über Mitarbeiter-Motivation durch Social Media und die größten Risiken der Social Media (#1: Mangelndes Feedback), aufgeschrieben von der Internetworld.

Zu guter Letzt noch ein Veranstaltungshinweis: Während der Berlin Web Week, die vom 11. – 22. Mai stattfinden wird, gibt es auch den Infopark Internet Congress (17.-19.5.), über den ich höchstwahrscheinlich hier berichten werde.