Die Wochen in Social Media (KW 44 – Ende 2012)

Tja, so ist das, wenn man sich selbständig macht: Vor lauter Arbeit kommt man nicht mehr zu den ebenso wichtigen Dingen wie Bloggen. Deswegen lag nun schon länger die unten angefügte News in den Entwürfen und wurde nicht zuende geschrieben.

Daher habe ich nun beschlossen, dieses Jahr nicht mehr zu bloggen, sondern meine Agentur, das Atelier Stenzel, auf den Weg zu bringen und dann im neuen Jahr (hoffentlich) wieder richtig zu starten mit wöchentlichen, regelmäßigen News.

Ihnen allen frohe Feiertage und auf ein Wiedersehen in 2012. Und hier die „letzten“ News des Jahres:

 

Erinnern Sie sich noch an Social Bookmarks? Zu Zeiten, als man Links noch nicht auf Facebook austauschte, dienten diese zur Empfehlung interessanter Websites und eines der größten Portale war Mister Wong. Dieses steht nun zum Verkauf, man hört von sechsstelligen Beträgen (Firmenblog).

Google+ gibt nun auch die Möglichkeit, Unternehmensseiten zu posten (Firmenblog/Meedia), wofür die Muppets werben (W&V). Während u.A. Klaus Eck dringend dazu rät, als Unternehmen allein schon wegen der Auffindbarkeit bei Google eine solche zu starten (natürlich nicht ohne Konzept / W&V) ist Indiskretion Ehrensache skeptischer, allein schon, da es dort keine Pinnwand gibt, wo Kunden einerseits Anfragen drauf schreiben können, andererseits ihre Verbundenheit mit Marke oder Produkt kundtun können, wie die vielen Fotos zufriedener Starbuckskunden auf deren Facebookseite zeigen.

Wer eine solche Unternehmensseite auf Facebook unterhält, ist impressumspflichtig. Dafür bietet Yourfans.de nun eine kostenlose App an, mit der man leicht ein solches Impressum erstellen kann (W&V).

 

Andererseits gibt es bereits erste Kritiker, die sagen, dass auch Google+ dem Untergang geweiht sei, da es zu spät Firmenseiten und Pseudonyme zugelassen hat (Meedia)

Die Aktion Facebook von Anonymous sollte das Portal „zerstören“. Wie sich nun heraus stellte, war dies aber die Einzelaktion eines „verwirrten Sonderlings“. Die Hacker-Gruppe veröffentlichte nun Namen und Wohnort des Initiators und distanzierte sich von der Aktion, da sie gerne auf Facebook kommunizierten (Golem).

Dabei wird Facebook immer mehr von Datenschützern weltweit kritisiert und von Gesetzentwürfen gefährdet (SZ). Zumal Hamburger Datenschützer die Angaben des Unternehmens bzgl. des Einsatzes von Cookies in Frage stellen und ein Tracking dahinter vermuten (SZ). Andere wiederum fordern, dass nicht gegen die vorgegangen werde, die den Facebook-Button in ihre Homepages einbetten, sondern gegen Facebook selber (Die Zeit). Auch das neue europäische Rechenzentrum wird kritisiert, da es auf schwedischem Boden geplant ist, wo nach einem Anti-Terror-Gesetz einer Behörde des Verteidigungsministeriums gestattet ist, den internationalen Internetverkehr ohne gerichtliche Anordnung anzuzapfen (SZ).

Auch der Student, der kürzlich von Facebook nach mehrmaliger Fachfrage alle Daten bekam, die das Unternehmen über ihn gesammelt hat (über 1000 Seiten) ist sicherlich nicht sehr begeistert. Die TAZ hat nun ein Youtube-Video dazu gemacht, was alles über ihn gespeichert ist.

  1. Noch keine Kommentare vorhanden.

  1. Noch keine TrackBacks.