Die Wochen in Social Media (KW 40/43)

So ist das, wenn man sich selbständig macht, die Zeit reicht hinten und vorne nicht und ein Blog ist auf einmal immer schwerer zu füllen, ich hoffe, dies wird verziehen.

Dass Social Media Marketing mitunter zu erfolgreich sein kann, beweist der völlig überfüllte und zerstörte Laden, der zu einem speziellen Verkauf geladen hatte, mit dem Ansturm an Leuten aber völlig überfordert war, alle hinein ließ und sich dann wunderte, dass die, die drinnen waren, nur noch raus wollten und die die noch draußen waren, rein wollten, sodass die Polizei die Situation entschärfen musste. (W&V)

Spannend wird aber die Frage, was aus dem Like-Button wird: Erst hieß es, dass sich der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte und Facebook annäherten (Meedia), dann, das dies ein Missverständnis sei und es doch keinen Sonderweg für das Bundesland gebe (Meedia, W&V). Gleichzeitig kritisiert Facebook-Manager Elliot Schrage im Spiegel das deutsche Datenschutzsystem, ein anderer Vertreter war nun gemeinsam mit einem Google-Vertreter zu einer Anhörung im Bundestag geladen (Spiegel) – nach einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags gibt es tatsächlich einige offene Rechtsfragen beim Facebook-Button (Heise)

Dabei nimmt facebook immer noch zu, laut dem Comscore-Ranking (via Meedia) hatte das Netzwerk im September 37,641 Mio. Unique Visitors. Eine eigenen iPad-App gibt es nun auch (Meedia). Und ca. 600.000 nicht legitime Loginversuche werden von Facebook blockiert – und das täglich – weswegen nun neue Sicherheitsfunktionen installiert werden sollen (Spiegel).

Auch bei Google+ gibt es Neuigkeiten, zum Beispiel, dass endlich der Klarnamenzwang abgeschafft wurde (SZ).

Der Geschlechterunterschied zwishen Google+ und Facebook: Bei zweitem ist das Verhältnis Männer : Frauen 53:47, bei Google+ 58:42 (W&V).

Und die anderen? Die VZ Netzwerke sterben so langsam aus und verlieren 20% (Meedia, W&V bzw. für StudiVZ die FAZ), Wer-kennt-wen versucht dem Untergang entgegenzutreten, indem es Vereinen spezielle Plattformen bietet (W&V) und das Businessportal LinkedIn versucht weiterhin, dem deutschen Pendant XING die zahlende Kundschaft abspenstig zu machen (W&V). Auf Youtube sollen nun neue Kanäle mit professionell produzierten Inhalten installiert werden (Heise/YouTube-Blog).

Sonst? Kriesenmanager fürchten naturgemäß den Social Media Effekt (W&V) – was die Sparda-Bank soeben erlebt, hat diese doch das Foto eines Schalke-Fans (ausgerechnet) zu einem Dortmund-Fan umgearbeitet, dabei jedoch das ein oder andere Detail vergessen. Keine gute Werbung (W&V). Nicht bekannt ist, ob der abgebildete Fan Anzeige wegen Rufschädigung gestellt hat…

Zum Selberlesen ein Artikel über MTV und den für ein in der Jugend ansässigem Unternehmen selbständigen Umgang mit Social Media sowie ein Interview in der W&V mit Agenturmitarbeiter Michael Klinkers und dem Kernsatz „Im echten Leben würde sich niemand zu einer Gruppe stellen und einfach drauf los sprechen“.

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