Die Woche in Social Media (KW 9/2011)
Ein paar Themen werden hier ja wöchentlich behandelt, zum einen die Finanzen, dazu kommen wir später, und zum anderen der Datenschutz. Bei Facebook weden die Bestimmungen diesbezüglich gerade überarbeitet – allerdings nicht inhaltlich, sondern gestalterisch. So soll laut FB-Blog vor allem an der Übersichtlichkeit und an einer leichter verständlichen Sprache gearbeitet worden sein. Einen Vorher-Nachher-Vergleich findet man hier.
Während in Tunesien die Jasmin-Revolution vor allem im Netz verbreitet wurde, stiegen dort auch die Zahlen der Facebook- und Twitternutzer, wie Golem darlegt. Nun soll eine E-Revolution folgen, “um E-Commerce zu fördern und IT-Investoren ins Land zu locken”.
Wie man aus 140 Zeichen 140 Sekunden macht oder was eigentlich hinter den Tweets steckt? 140 Sekunden, eine Net-Serie, beschäftigt sich damit und bringt in kleinen, gut gemachten Specials Hintergründe über Tweets, die übrigens auch von Interessierten eingereicht werden können.
Nach einer bei der WUV besprochenen Studie wird die Frauenquote im Social Web auch diskutiert, die Postings dazu sind aber eher neutral (72%) als positiv (ca. 24%) oder negativ (4%).
So, hier die Finanzen: Facebook wird laut reuters inzwischen mit 65 Mrd. USD bewertet. Finanzinvestor General Atlantic will wohl einen 0,1%igen Anteil kaufen, was zudieser Bewertung führte. Währenddessen geisterte ein Gerücht durchs Netz, dass ein arabischer Scheich Facebook für 150 Mrd. USD kaufen wolle, um die Unruhen im Keim zu ersticken, nachzulesen unter anderem im schweizerischen Bund.
Wer von Wikileaks nicht genug kriegen kann, wird demnächst auch einen Film von Spielberg zu sehen bekommen. Dessen Studio hat sich nämlich sowohl die Filmrechte an Assanges als auch an Domscheid-Bergs Buch gesichert, verkündet die W&V.
Tja, und auch das Thema Guttenberg nimmt kein Ende, zumindest nicht im Social Web. Nach dem großen Erfolg der Gruppe “Wir wollen Guttenberg zurück” melden sich laut Meedia nun auch andere – allerdings wahrscheinlich weniger ernst gemeinte Gruppen zu Wort wie “Wir wollen Otto von Bismark zurück” oder “Wir wollen Gutenberg zurück”. Bekommen wird wohl keine der Gruppen, wonach ihr verlangt…
Was zum Schmunzeln zum Schluss: Auf einem Dachboden wurde laut Kojote-Magazin nun der Vorläufer zu Wilipedia entdeckt. Spaßiger Artikel…
Das war es auch schon für diese Woche, am kommenden Freitag gibt es den nächsten Wochenrückblick.
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