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Abteilung Servicewüste (diesmal beim Otto Versand) | SocMed.de – Social Media Blog

Abteilung Servicewüste (diesmal beim Otto Versand)

Lieber Otto-Kundenservice,

ich habe gestern – nachdem ich bereits auf meine vor mehreren Tagen bestellte Ware gewartet habe – einen Brief von Ihnen bekommen (ein Brief – obwohl ich bei der Bestellung auch meine Emailadresse angegeben habe) mit dem Hinweis, dass Sie, obwohl man dies bei der Bestellung auswählen kann, die Ware nicht per Rechnung zusenden können. Nun fordern Sie mich auf, eine teure 0180-Telefonnummer anzurufen, die mit einigen Kosten verbunden ist, weil IHR SYSTEM den Fehler macht, mir als Neukunden die Bezahlung per Überweisung anzubieten.

Ich als Kaufmann für Matketingkommunikation mit Schwerpunkt Social Media frage mich ja, ob das eine neue Masche Ihrerseits ist, günstige Angebote nachträglich zu verteuern?

Abgesehen davon, dass der Bestellvorgang absurd lange dauert und es immer mehr Unternehmen gibt, bei denen man innerhalb von 1-2 Tagen die bestellte Ware vorliegen hat, abgesehen davon, dass Sie Ihren Kunden scheinbar nicht vertrauen, abgesehen davon, dass Sie einen Brief anstelle einer schnellen Email schicken frage ich ich mich dann doch, ob ich bei einem Unternehmen Kunde sein möchte, dass mich nicht auffordert, meine Kreditkartennummer im Online-Kundencenter einzugeben, sondern telefonisch.

Mit freundlichen Grüßen,
Fabian Stenzel

  1. Kleiner Nachtrag, der Terror ging weiter, hier mal der komplette Verlauf:

    Do. 4.11. Bestellung per Internet. Eingabe zweier Gutscheine, zum einen 5% als Erstbesteller, zum anderen 10 Euro Gutschein. Da ich am Montag, 8.11. Besuch bekam, wofür diese Auflage sehr praktisch gewesen wäre, hoffte ich auf einigermaßen schnelle Lieferung.

    Mo. 8.11. Besuch da, Auflage nicht.

    Di. 9.11. Brief (nein, keine Email, ein Brief!) kommt, dass OTTO mir nicht vertraut und die Auflage nur schickt, wenn ich vorher eine 0180-Nummer anrufe, durch die FÜR MICH weitere Kosten entstehen. Mail an OTTO, ob man das nicht evtl per Internet machen könne, da ich nicht einsehe, warum ich die Kosten des Telefonates übernehmen soll, wenn OTTO mir nicht vertrauen. Anschließend mehrere Mails hin und her, bis mir dann eine normale Telefonnummer mitgeteilt wird, unter der ich OTTO erreichen kann. Das ist nicht ganz so teuer.

    Di. 16.11. Wochenende und Montagsstress vorbei, ich rufe vom Büro aus bei OTTO an, wo ich natürlich die entsprechenden Unterlagen nicht vorliegen habe und gebe OTTO meine Kreditkartendaten und bestätige die Bestellung. Dort wird mir dann mitgeteilt, dass der 10-Euro-Gutschein nicht direkt gebucht werden kann und mir daher der Betrag auf meine Kreditkarte gutgeschrieben wird.

    Di. 16.11. Abends: Ich bin wieder zu Hause und stelle fest, dass nicht der vergünstigte Tagesangebotspreis berechnet wird, sondern der Normalpreis und schreibe mal wieder eine Mail.

    Mi. 17.11. Mir wird mitgeteilt, dass knapp 2 Wochen nach meiner Bestellung die Ware das Lager verlassen hat. Juhuu. Per Mail wird mir mitgeteilt, dass das zuviel eingezogene Geld zu mir zurück kommt.

    Do. 18.11. Eine Dame vom OTTO-Service-Team schickt mir aufgrund dieses „offenen Briefes“ eine weitere Mail in der sie um meine Telefonnummer bittet, um den Vorfall zu klären. Ich antworte, dass ich des Telefonierens mit dem Unternehmen überdrüssig bin und sie bitte diese Site benutzt, um mir zu antworten.

    Fazit: Auch wenn dies ein sehr günstiges Angebot war und ich durch die Gutscheine dieses Angebot noch günstiger machen konnte, verfluche ich mich doch dafür, nicht am Wochenende vor meinem Besuch in einen Laden gegangen zu sein und die Auflage dort direkt gekauft zu haben.

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