Die Woche in Social Media (KW 34)

So, wieder eine Wocht vorbei, Zeit,die Neuigkeiten zusammenzufassen. Los geht es mit einem halbherzigen Versuch der Bundesregierung, Arbeitnehmer vor Ausspähung zu schützen. Wie der Spiegel berichtet, sei es nun u.a. verboten, Erkundungen auf Facebook über einen Bewerber einzuholen (bei XING aber erlaubt) oder ohne Verdacht Arbeitnehmer mit Kameras zu überwachen. Trotzdem bleiben immer noch einige Grauzonen bestehe, wie beispielsweise die Überwachung der Emailkontos.

Der Streit GEMA vs. YouTube geht in die nächste Runde. Zwar hat, wie die Zeit heute berichtet, YouTube die erste Runde gewonnen und muss nun nicht die in der einweiligen Verfügung geforderte Löschung von 75 Musikvideos vornehmen. Doch die eigentliche Frage, ob die GEMA mit der Forderung nach einer Bezahlung pro angeklicktem Video (statt pauschal) ist damit ebensowenig beantwortet wie die Frage, wer denn im Zweifelsfall die Videos löschen muss, der Betreiber YouTube oder die User, die diese hochgeladen haben.

David Nelles von About.Virtual-Identity fragt nicht zu Unrecht, ob die Zeit der VZ-Netzwerke vorbei sei. Schließlich habe er eine Mail zur StudiVZ Wahl zur Miss Bikini bekommen und verfasst dazu das Motto: “Wenn es nicht über eine innovative Plattform geht – dann eben über nackte Haut.”

Eine sehr abwegige Form der Facebook-Nutzung gibt es derzeit in einem kleinen Ort in Kolumbien: Dort ist eine sogenannte Todesliste mit den Namen von 80 Jugendlichen aufgetaucht, die die Stadt sofort verlassen sollen, da sie ansonsten ermordeet würden. Bereits 3 Jugendliche sind tot, wie u.a. Meedia und der Spiegel berichten. Unschön!

Dabei kann man auch so viel Schönes auf Facebook tun, seit neuestem auch unterbrechungsfreier chatten, wie im Facebook-Blog verraten wird. 12 Tipps, wie man Facebook professionell verwenden kann, steht nun bei Meedia, auch die Internetworld glänzt mit einem Facebook-Special. Und wie üblich bei neuen Features schlagen Datenschützer nun auch bei dem Geolocationdienst Facebook Places Alarm – laut Süddeutsche Zeitung u.a. deswegen, weil auch andere Menschen jemandes Aufenthaltort nennen können. Mehr Sorgen bereitet den Managern wohl der mit 33,7 Mrd Dollar sehr hoch eingestufte Wert von Facebook. Laut Financial Times Deutschland gibt es einfach zu viel Andrang auf Anteile.

Bei Twitter gibt es eine neue Königin: Lady Gaga hat nun mehr Fellower als Skandalnudel Britney Spears, nämlich 5.684.879, was sie mit einem YouTube-Video feierte. Derweilen hat jemand heraus gefunden, wie leciht man Twitter-Usern, die auch Bilder online stellen, verfolgen kann. Laut TAZ durch neue Kameras, die neben den Bilddaten auch Ortsdaten mit speichern. Nebenbei: Ich hoffe, ich werde nun trotz indirektem Zitat eines TAZ-Artikels nicht verklagt Siehe hier). Die 20 am häufigsten bei Twitter zitierten bzw. verlinkten Medien  zeigt uns Meedia. Top3: Spiegel, Heise und Welt. Mehr oder weniger wissenschaftliche Fakten über Twitter gibt es nachzulesen bei der Karrierebibel, z.B. das Durchschnittalter der User.

Nachdem der Bildblog ja bereits bekannt ist, berichtet die TAZ über einen Watchblog über die Klatschpresse.  Die Klatschkritik berichtet über Fehler und vor allem Fälschungen und Aktualitätsschwindel von Zeitschriften wie Instyle, Gala, Glamour und co. (Hoppla, wieder die TAZ zitiert…wenn das mal keinen Ärger gibt).

Der Payment Service Flattr ist nun nach einer Testphase für alle verfügbar. Hierbei zahlt man freiwillig einen selbst gewählten Betrag zwischen 2 und 100 Euro im Monat und verteilt den auf teilnehmende Blogger, Onlinezeitungen etc.. Wie das genau geht und warum Datenschützer mal wieder kritisch sind (ist ja auch ihr Job) ist nachzulesen bei der FAZ.

Tja, in der Abteilung “ach ja, die gibt’s ja auch noch”: Stayfriends hat sich zum 8. Geburtstag ein neues Design und seinen Usern mehr Überblick und verbesserte Privatsphäreeinstellungen gegönnt.

Soweit die News der Woche, nächste Woche werde ich noch 2 Buchrezensionen veröffentlichen – und natürlich neue Informationen rund um Social Media.

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Die Woche in Social Media (KW 33)

So, diesmal mal überpünktlich: der Wochenüberblick. Ich hoffe, ich kann das in Zukunft immer Freitag Nachmittag online stellen.

Wie der Spiegel berichtet, gibt es nun den Streisand-Effekt auch bei Google Street-View. Wir erinnern uns: Ein Künstler hatte ca. 12.000 Fotos von der Küste Kaliforniens ins Internet gestellt, Frau Streisand wollte, dass das Foto, auf dem ihr Haus drauf ist, gelöscht wurde, weswegen dieses Bild erst bekannt wurde (und die Verbindung zwischen dem Haus und ihr in der Öffentlichkeit erst hergestellt wurde). Nun möchte Fotograf Jens Best alle (!) Häuser, die in Street-View verpixelt werden, neu abfotografieren und so noch mal ins Netz stellen.  Dass die Panikmache bzgl. Streetview schon ein wenig zu weit geht, finde ich ja auch, aber deswegen den Menschen ihr Recht auf Privatsphäre zu nehmen, ist auch nicht der richtige Weg!

Apropos: Google hat jetzt auf ihrem Blog bekannt gegeben, dass die Einspruchsfrist, wie von der Verbraucherschutzministerin gefordert, von 4 auf 8 Wochen verlängert wird. Außerdem hat sich Google mit dem zuständigen Hamburger Datenschutzbeauftragten zu weiteren Vereinbarungen durchgerungen. Was ich bei der ganzen Sache ja nach wie vor nicht verstehe: Da stellt sich Frau Aigner ständig ins Rampenlicht und wettert gegen Google und fordert und fordert. Warum? Die Dame ist Politikerin, ihre Aufgabe ist es eigentlich, per Gesetzesentwurf dafür zu sorgen, statt zu zetern. Sonst kann ja nächste Woche das nächste Unternehmen das Gleiche wieder machen. So aber wirkt Aigner  immer 2 Schritte hinterher und scheint ihren Job nicht wirklich ernst zu nehmen. Sie klingt eher wie eine Verbraucherschutzzentrale, die zwar aufklärt und bemängelt, aber nichts dagegen tun kann. (Wobei ich dazu sagen muss, dass ich mich ja schon auf Street-View freue.)

Wie nicht anders zu erwarten launcht Platzhirsch Facebook nun eine Geolocation-Applikation. Damit tritt das Netzwerk in direkte Konkurrenz zu Foursquare, bzw. vereint es mal wieder einen fremden und den eigenen Dienst. Natürlich geschäftlich eine tolle Sache, einfach anderen die Idee zu stehlen und auf dem eigenen Portal zu integrieren. Der Dienst ist übrigens momentan nur in den USA geschaltet, lt. Internetworld kommen die anderen Länder erst später dazu.

Verloren hat dagegen die Stadt Duisburg (bzw. deren Oberbürgermeister) den Kampf um die Netzhoheit. Wie Meedia berichtet, wird nicht weiter gegen Blogs und andere Websites vorgegangen, die den 300seitigen Bericht komplett veröffentlicht haben, in dem genauer die Verantwortlichkeiten der Stadt bzgl. der Loveparade dargestellt werden. Allerdings wird die einstweilige Verfügung gegen Xtranews nicht aufgehoben. Späte Rache?

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Die Woche in Social Media (KW 32)

Toll, wenn Firefox mal nicht die ganzen Links speichert, wie man da die Neuigkeiten der letzten Woche zusammenfassen soll, ist mir nicht so ganz klar. Daher hier nur das “Wichtigste”:

Held der SocMed-Woche war sicherlich der umgeworfene Blumenkübel.Die Kurzzusammenfassung: Rowdies hatten bei einem ländlichen Altenheim einen Blumenkübel umgeworfen, die regionale Zeitung berichtete sehr reisserisch und der zuständige Redakteur twitterte etwas unglücklich: „In Neuenkirchen ist ein Blumenkübel umgekippt.” Kein Wunder, dass die Netzgemeinde darauf angesprungen ist und sich mit Meldungen wie “Das ZDF muss eine Sondersendung dazu machen” darüber lustig gemacht hat. Nachzulesen u.a. bei der TAZ.

Dem Business-Network XING scheint es gut zu gehen. Entgegen einigen anderen Firmen dieser Branche schreibt es deutlich schwarze Zahlen und verbucht im ersten Halbjahr 2010 einen Gewinn von 2,6 Mio Euro (im Vergleich zu 2,18 im Halbjahr davor). Dies sei, so Xing-CEO Stefan Groß-Selbeck auf boerse.ard.de, vor allem auf die Gewinne in den Bereichen E-Recruiting und Advertising zurückzuführen.

Einen satten Anstieg der Ausgaben für Social Media Anzeigen sieht eMarketer, Experte für digitales Marketing. Insgesamt 3,3 Milliarden Euro sollen so in Facebook, das den Löwenanteil erhalten wird, und Co. fließen. (Deutsche Fassung bei der Internetworld)

Über eine Studie des Brand Science Institute berichet die Meedia. Resultat: Kunden lieben die Auftritte von Unternehmen in Social Media meist nicht. Grund: Die Unternehmen betreiben oft Aktivismus, anstatt sich ein gutes Konzept zu überlegen. Auch wird deutlich, dass die Unternehmen, die offline über ein gutes Kundenmanagement verfügen, dieses auch online präsentieren.

Achja, und dann gibt es ja noch die Wired. Die sagt einfach mal, dass das Web tot ist und es bald nur noch Apps geben wird. Na, denn…

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Jobsuche per Social Media

Webentwickler Dave Berzack sucht einen neuen Job – mit Hilfe eines selbstgedrehten Hiphop Videos auf YouTube, in dem er über die Musik eines M.I.A. Songs darüber rapt, welche Techniken er beherrscht  (“I got my DB, PHP, AS3, Rockin’ the projects…”) und dass er seinem zukünftigen Arbeitgeber viel Geld in die Kassel spülen will. Er richtet sich an “all the Creative Directors out there” und verspricht “Conversion Rates…so high!”. Dabei sieht er auf seiner Website absolut seriös aus, was das Video noch besser macht.

Mich würde jetzt noch der Ausgang dieser anderen Art der Jobsuche interessieren…

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Die Weisheit der Massen?

Ohne pietätslos erscheinen zu wollen: Es ist doch immer wieder komisch, wie sehr nach Katastrophen wie der Love Parade darauf geschaut wird, ob nicht irgendwo jemand was vorher gesagt hat. In diesem Fall werden immer die gleichen 4 Kommentatoren bzw. Microblogger zitiert und gefragt, warum denn niemand diese Warnungen ernst genommen hätte.

Nur stellt sich mir ernsthaft die Frage, wer als Verantwortlicher die Zeit gehabt hätte, Tausende von Kommentaren und Tweets zu diesem Thema zu lesen – und auch noch ernst zu nehmen.Zumal wir ja alle wissen, dass unter einem Artikel teilweise 20 beleidigende, überflüssige Kommentare stehen und dazwischen 3 sinnvolle.

Es gab scheinbar von vielen Seiten Sicherheitsbedenken, die auch den betreffenden Stellen weitergegeben wurden und bei denen es wirklich verärgert, dass sie nicht ernst genommen wurden. Nur finde ich es äußerst reißerisch und beschämend, dass die Presse nun laufend von Social Media Benutzern berichtet, die die Katastrophe vorher gesehen hätten. Ich weiß nicht, welchen Sinn dies hat und finde es wirklich spannender, die Frage geklärt zu wissen, warum die vielen Warnungen von Fachleuten, Polizei etc. vorher verhallten, als die boulevardgemäße Suche nach denen, die im Dickicht der tausenden Meinungen zufällig die richtige hatten.

Auf jeden Fall möchte ich hier nicht versäumen, mein Beileid auszudrücken und hoffe auf baldige Aufklärung – und auf zukünftige bessere Planung!

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Immer Ärger für Facebook

Der Ärger für Facebook nimmt kein Ende. Weil die Adressbuchdaten von Usern, die so ihre Freunde bei Facebook suchen wollen, auch danach noch gespoeichert werden, hat der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Casper nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Und auch wenn der Quit-Facebook-Day nur 33.000 Quits zur Folge hatte, scheint die Positivkurve langsam abzunehmen. In vielen Ländern scheinen immer mehr die Community zu verlassen, wie die SZ berichtet. Man spreche dabei bereits von einer Facebook Erschöpfung (“Facebook fatigue”), da immer mehr User es leid seien, ständig den Neuigkeiten der Freunde folgen zu müssen.

Zu guter Letzt gibt es noch einen Webdesigner, der tatsächlich behauptet, aufgrund alter Verträge 84-prozentiger Besitzer von Facebook zu sein. Die Taz berichtet.

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Die Woche in Social Media

Im Moment komme ich gar nicht hinterher, die Snippets zu notieren, so viel passiert gerade im Bereich Social Media. Daher hier schon mal ein kleiner Teil…

Burda präsentiert sich gern als modernes Unternehmen. So sind sie laut Meedia auch der einzige Verlag mit Social Media Newsroom. Deren Vorstandsvorsitzende Paul-Bernhard Kallen hat dazu passend die aktuelle Bilanz auch gleich in einem YouTube Video erklärt.

Facebook hat die “Fansite” (in diesem Zusammenhang ein etwas merkwürdiger Begriff) “Boycott BP” vom Netz genommen – um sie kurze Zeit und viel Protest später wieder online zu stellen. Angeblich, so ein Facebook-Sprecher laut Golem.de, war die Technik schuld.

Passend dazu zensiert Facebook auch Bilder, auf denen nackte Brüste zu sehen sind. Selbst, wenn diese von einer Puppe sind, wie der Sydney Morning Herald berichtet. Ob sie bald auch das Wort “Brust” schwärzen?

Bei Facebook kann ab sofort auch mit Paypal bezahlt werden, wie die Internetworld berichtet. Selbige berichtet auch, dass bei Foursquare nun Andreessen Horowitz den Zuschlag als Investor bekommen hat.

Dass die FAZ ihren Blogger Michael Seemann ( “CRTL Verlust”) wegen eines urheberrechtlich geschützten Bildes entlassen hat, wurde diese Woche auf allen Kanälen berichtet. Hier die News, hier ein originelles Nachwort incl. der unverzichtbaren Diskussion in den Kommentaren.

Wer das Content Management System TYPO 3 bislang noch zu schwierig fand, wird sich über die Nachricht freuen, dass die neue Version 4.4 bedeutend leichter und gerade für Einsteiger besser bedienbar gemacht wurde.

An der Fußball-Wm kommt keiner vorbei, nicht mal ich – obwohl ich dies auch gar nicht vorgehabt hätte. Aber anders als das Modethema Apple, das ich hier bewußt ausklammere, gibt es auch zur WM Social Media News: So zeigt Meedia, welche Fußballstars bei Facebook zu finden sind, wie viele Fans sie haben – und ob sich ein Besuch ihrer Fanpage lohnt.

Yeah ist wieder Online. Freut mich sehr. Wer es noch nicht kennt: Hier kann man Fotos hinmailen. Diese werden dann online gestellt, in der Reihenfolge des Eingang, ohne Kommentar, ohne Schnickschnack. Toll.

MySpace sucht scheinbar einen neuen Werbepartner. Google, das bisher das exklusive Recht hatte, Werbeanzeigen auf MySpace zu veröffentlichen, liefere laut Internetworld nicht genügend Traffic, weshalb mit Yahoo und Microsoft verhandelt werde.

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Die Woche in Social Media (KW 25)

Wieder eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse der letzten Woche:

United Internet Media Vorstand Matthias Ehrlich sagte in einem Interview mit pressetext.de, er halte Social Media und die Werbung darin für maßlos überschätzt. “In einer Welt, wo hauptsächlich ‘gequatscht’ wird, ist keine gezielte Markenführung möglich.” so Ehrlich. Sehr originell für jemanden, der so tief im Geschäft steckt wie er. Klingt ein bisschen nach Trigema-Chef Wolfgang Grupp, der kürzlich in einem Interview das komplette Internet verteufelte.

Facebook hat Skye scheinbar mehr integriert. So soll man laut einem Bericht von allfacebook.com über das Skype-Symbol neben dem Freundesnamen denjenigen direkt anrufen können. Bestätigt wurde diese Info aber scheinbar noch nicht.

Der D-ELAN e.V. bringt den kostenlosen LERNET 2.0-Praxisleitfaden heraus mit dem spannenden Thema “Web 2.0 für Lern- und Wissensmanagement in KMU”.

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Social Media und das Recht

Gleich 3 Gerichtsfälle sind diese Woche in die Medien geraten:

Facebook will die Nutzungsbedingungen, bzw. die Zuwiederhandlung daran, nach dem Strafrecht verhandelt wissen. Hintergrund ist die Firma Power Ventures, die anbietet, die Daten verschiendener sozialer Netzwerke zusammenzufassen. Dabei greifen die User über diesen Dienst u.a. auf Facebook zu, was lt. Nutzungsbedingungen untersagt ist. Facebook sieht darin eine Straftat und reichte Klage gegen Power Ventures ein. Welche Folgen eine Nichtabweisung der Klage hätte, davor warnt die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF): So bedeute eine Verfolgung von Verstößen der Nutzungsrechte im strafrechtlichen Sinne, dass Unternehmen das Strafrecht in ihrem Sinne umschreiben könnten. (Zum Golem-Artikel)

Google droht eine Menge Ärger. Nachdem bereits an einigen Stellen zu lesen war, dass wegen des Streetview-Datenklaus die Staatsanwaltschaft ermittelt, beschlossen nun die Justizminister einstimmig,das Datenschutzgesetz um die Nutzung personenbezogener Daten, die bei der Erfassung von Gebäuden, Straßen und Plätzen erhoben werden,zu erweitern. (Golem-Artikel)

Auch Twitter bekommt Restriktionen: So muss der Mikroblog nach zwei Hackerattacken letztes Jahr nun verschiedene Auflagen erfüllen und für die nächsten 20 Jahre verpflichten, die User nicht zu belügen (!). Das berichtet sowohl Golem als auch die Internet World. Man darf gespannt sein, welches Social Media Unternehmen als nächstes Zugeständnisse an die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission machen muss.

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Die Woche in Social Media

Nachdem ich in letzter Zeit viel zu wenig zum Bloggen komme, hier nun ein Überblick über die Neuigkeiten der vergangenen Tage:

Wie Meedia.de berichtet (und die meisten wahrscheinlich schon erlebt haben), verursacht die Fußball-WM immer mehr Ausfälle bei Twitter. Immer öfter wird so das zwar hübsche, aber dennoch unbefriedigende Bild mit dem Wal angezeigt.

Wo man zuerst morgens im Internet hingeht, diese Frage stellte Jolie O’Dell beim Mashable-Blog. Über 50% lesen zuerst ihre Emails, immerhin 11% gehen zuerst auf Facebook. Was das über einen selbst sagt ist ein weiterer Bestandteil dieser Studie.

Neue Facebook-Zahlen, von Zuckerberg selbst genannt, veröffentlicht die Internet World. So sieht man hier beispielsweise, dass 24 Games über 10 Millionen Spieler pro Monat verzeichnen können oder dass Facebook gerade an einer Geolocation-App arbeitet.

Apropos Zahlen und Facebook: Lange wurde ja darüber gestritten, wie viel eigentlich ein Facebook-Kontakt wert ist. Das t3n liefert nun erste Zahlen: So gibt anhand einer Studie ein Markenfan 71,84 $ mehr aus als ein Nicht-Fan. Natürlich kann man auch diese Studie bzw. deren Ergebnisse anzweifeln (und das teilweise zu Recht), aber immerhin macht man sich langsam mal die Mühe des Rechnens…

Einen recht kurzen aber nicht uninteressanten Artikel über Social Media bei Kliniken findet man in der aktuellen Ausgabe der KMA.

Eine Neugründung gibt es auch noch zu vermelden: Die erste Social Media Plattenfirma ist da. Social Media Records will die Fans zu Managern machen und läßt diese zukünftig nicht nur entscheiden, wer gesignt wird, sondern auch, wo die Videos gedreht werden oder welche Songs ausgekoppelt werden. Gar nicht dumm die Idee, quasi DSDS in Social Media zu verlegen. Dumm nur, dass sowohl Website als auch Facebook-Auftritt dermaßen uncool und schlecht designt daher kommt, dass man das Scheitern schon vor Augen hat.

Und dann gab es ja noch MySpace. Dort laufen nicht nur die User weg, auch die Führungskräfte gehen einer nach dem anderen. Aktuell ist es Jason Hirschhorn, der laut Internet World den Posten als Co-Präsident niederlegt.

Noch eine Studie? Die Agentur Interone veröffentlichte eine zur Thema Mediennutzung und Kaufverhalten von morgen mit Blick auf Mobile. Kostenlos (nach Registrierung) erhältlich unter www.interone.de oder die Kurzzusammenfassung lesen bei mobile-zeitgeist.com

Und zu guter Letzt wirft Martin Weigert von Netzwertig noch die Frage auf, wie ein neues Linkverhalten die Bloggerszene nach vorne bringen könnte.

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